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Rassistische Anfeindungen "Mächtige Plattformen" hilflos gegen Hass? Bukayo Saka kritisiert soziale Medien

Bukayo Saka im EM-Finale
Der 19-jährige Mittelfeldspieler Bukayo Saka litt nach seinem verschossenen Elfmeter im EM-Finale unter rassistischen Anfeindungen im Netz
© Nick Potts / DPA
Bukayo Saka sah sich nach seinem verschossenen Elfmeter einer Welle an Anfeindungen ausgesetzt. Wie seine Teamkollegen Rashford und Sancho äußerte sich der 19-Jährige nun auf Twitter.

Nachdem sie ihre entscheidenen Elfmeter im Finale der Europameisterschaft vergeben hatten, wurden die englischen Fußball-Nationalspieler Bukayo Saka, Jadon Sancho und Marcus Rashford mit rassistischen Hassnachrichten überhäuft.

Nun äußerte sich der 19-jährige Saka auf Twitter und kritisierte Plattformen wie Instagram und Facebook: "Ich wusste sofort, welche Art von Hass mir entgegenschlagen würde. Und es ist eine traurige Realität, dass eure mächtigen Plattformen nicht genug tun, um diese Nachrichten zu stoppen".

England verlor EM-Finale im Elfmeterschießen

Saka hatte als letzter Elfmeterschütze der Three Lions im verlorenen EM-Finale gegen Italien am vergangenen Sonntag ebenso nicht getroffen wie Sancho, 21, und Rashford, 23. "Ich möchte nicht, dass irgendein Kind oder Erwachsener die hasserfüllten und verletzenden Nachrichten erhält, die ich, Marcus und Jadon diese Woche erhalten haben", schrieb der Mittelfeldspieler des FC Arsenal.

Saka entschuldigte sich für seinen verschossenen Elfmeter. "Ich habe wirklich geglaubt, dass wir das für euch gewinnen würden. Es tut mir leid, dass wir es dieses Jahr nicht nach Hause bringen konnten", schrieb er. Es gebe keine Worte für seine Enttäuschung, er habe sich gefühlt, als hätte er das ganze Land und seine Mannschaft im Stich gelassen.

Bukayo Saka glaubt an Titel mit der Nationalmannschaft

Zugleich bedankte er sich für die zahllosen aufmunternde Nachrichten und gab sich kämpferisch: "Ich verspreche euch, dass wir alles geben werden, um sicherzustellen, dass diese Generation weiß, wie es sich anfühlt zu gewinnen."

Für Rassismus gebe es nirgends Platz. Mit den Worten "Die Liebe siegt immer" beendete Saka seine Nachricht. Auch Sancho und Rashford hatten sich zuvor mit ähnlichen Äußerungen zu Wort gemeldet.

Ein weißer Fußballer im blauen Trikot zieht einen schwarzen Fußballer in weißem Trikot am Kragen nach hinten

Sehen Sie im Video: Im EM-Finale hat Italiens Oldie Giorgio Chiellini den davoneilenden Engländer Bukayo Saka robust gestoppt. Sein Griff in den Trikotkragen hat Twitter-User zu einigen Memes inspiriert.

jus DPA

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