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Fitnesstrend Seilspringen: Warum das Workout für drinnen und draußen effizienter ist als Joggen

Seilspringen: Frau trainiert in einem Park mit einem Springseil
Seilspringen ist günstig, effizient und bringt jede Menge Spaß. Wer jeden Tag einige Minuten abhebt, muss in der Weihnachtszeit kein schlechtes Gewissen haben.
© milanvirijevic / Getty Images
Das Seilspringen ist erwachsen geworden. Vom Schulhof-Spaß für Teenager hat sich Rope-Skipping zu einem veritablen Fitnesstrend entwickelt. Hier finden Sie die wichtigsten Kauf- und Trainingstipps für Einsteiger.

Inhaltsverzeichnis

Wenn ich an meine Kindheit zurückdenke und an das, womit wir damals auf dem Schulhof die große Pause verbrachten, fallen mir als erstes Gummitwist und Seilspringen ein. Das ist Jahrzehnte her und ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal ein Springseil in der Hand hatte. Dafür habe ich während des Corona-Lockdowns und danach immer wieder hüpfende Frauen und Männer beobachtet. Auf Spielplätzen, aber auch in den Open Air Fitness-Areas, die es mittlerweile in vielen Städten in Deutschland gibt. Seilspringen hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Fitnesstrend entwickelt. Längst nutzen nicht mehr nur Kampfsportler das praktische Sportgerät für ihr Warm-up.

Warum Seilspringen eine zeitsparende und zugleich effiziente und gesunde Alternative zum Joggen ist und worauf Einsteiger beim Training achten sollten, erfahren Sie in diesem Artikel. 

Seilspringen für Einsteiger: Das ist wichtig

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Seilspringen ist vor allem eins: unkompliziert. Das Sportgerät selbst, ein Paar gewöhnliche Freizeitschuhe, etwas Platz und eine kleine Prise Koordination. Fertig ist das Fitness-Set-up für Einsteiger. Nur dürften sich vor allem Seilsprung-Neulinge fragen, worauf sie beim Kauf eines Springseils achten sollten. Nun, im Grunde kann man nicht viel falsch machen. In der Regel sind die Griffe von Springseilen über Kugellager mit dem Seil verbunden. Das hat den Vorteil, dass man nicht mehr mit dem ganzen Arm, sondern nur noch mit dem Handgelenk arbeiten muss, um das Seil zum Schwingen zu bringen. Gute Ropes sind zudem über ein kleines Schräubchen in der Länge verstellbar, sodass sich die ganze Familie im Seilspringen ausprobieren kann. Das Seil selbst besteht aus mit Kunststoff ummanteltem Stahlseilen oder Nylon. Einige Modelle sind in unterschiedlichen Dicken erhältlich. Einsteiger sollten zunächst zu Seilen aus PVC greifen. Leder- und Drahtseile gehören eher in die Hände fortgeschrittener Rope Skipper. Bei Seilen, deren Länge nicht verstellbar ist, sollten die Griffe bis unter die Achselhöhlen reichen, wenn man sich mittig auf das straff gezogenen Seil stellt. Ansonsten gilt die Regel: Je kürzer das Seil, desto anspruchsvoller das Training. Hier ist ein Einsteigermodell von Cravallo erhältlich.

3 plus 1: Worauf Sie beim Kauf achten sollten

Was wird beim Seilspringen eigentlich trainiert?

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Eines vorweg: Seilspringen ist ein Ganzkörpertraining. Es werden nicht etwa nur die Oberschenkel- und Wadenmuskulatur beansprucht, wie man zunächst vermuten könnte. Auch der Rumpf, genauer die Rumpfstabilität, sowie Brust und Arme profitieren von regelmäßigem Rope Skipping. Der Muskelaufbau steht beim Seilspringen allerdings eher an zweiter Stelle. Vielmehr geht es darum, die Grundlagenausdauer zu verbessern. Wer richtig und regelmäßig trainiert, kann sogar etwas für sein Gewicht tun. Denn Seilspringen bringt nicht nur Abwechslung ins Cardio-Training. Beim Work-out mit dem Seil werden auch einige Kalorien verbrannt. Gerade für Joggingmuffel und Schönwetterläufer könnten Rope Skipping eine interessante Alternative für das Konditionstraining im Park sein. Es funktioniert drinnen wie draußen, kostet kaum Platz und deutlich weniger Zeit. Dafür ist eine kleine Portion koordinatives Talent gefragt. Kurzum: Beim Seilspringen werden nicht nur konditionelle, sondern auch koordinative Fähigkeiten verlangt. Hier gibt's ein Speed Rope mit Tasche und Guide für Einsteiger

Rope Skipping: Trainingstipps für Einsteiger

Statt der Dauermethode, die häufigste Trainingsvariante beim Joggen, steckt das Potenzial des Seilspringens im Intervalltraining. Wichtig: Kein Kaltstart! Um Verletzungen vorzubeugen und den Körper auf die folgende Belastung vorzubereiten, sollten Sie ein 10 Minuten langes Warm-up einplanen. Lockeres Joggen mit leichtem Armkreisen bringt den Kreislauf in Schwung. 

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Einsteiger sollten mit 60-Sekunden-Intervallen beginnen. Heißt konkret: Eine Minute in moderatem Tempo springen, danach eine Minute Pause. Das Ganze je nach Fitnesszustand fünf bis zehn Mal. Wer das an zwei bis drei Tagen pro Woche schafft, erhöht auf eine Übungszeit von zwei Minuten mit 60 bis 90 Sekunden Pause. Für den Anfang dürfte das einfache Springen auf dem Vorfuß die Herzfrequenz ausreichend in Schwung bringen.

Alternatives Intervalltraining (2-3 Mal pro Woche)

  • 4 x 60 Sekunden mit jeweils 30 Sekunden Pause
  • nach jedem Satz zwei Minuten Pause
  • Ablauf vier Mal wiederholen

Selbst wenn Sie sich zunächst unterfordert fühlen: Übertreiben Sie es nicht und halten Sie unbedingt die Pausen ein. Ihr Körper braucht diese Zeit, um genügend Energie für das nächste Intervall bereitzustellen.

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Fazit: Seilspringen ist deutlich mehr, als aus Jux und Tollerei ein bisschen auf dem Schulhof herum zu hüpfen. Richtig ausgeführt, verbindet es Kondition mit Koordination in idealer Weise und gehört damit zu den effizientesten und zugleich günstigsten Fitness-Workouts. 

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