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1. Bundesliga Huub Stevens wird neuer Trainer des FC Schalke


Steht auf Schalke ab sofort wieder die Null? Huub Stevens wird neuer Trainer der Knappen und Nachfolger des wegen eines Erschöpfungssyndroms zurückgetretenen Ralf Rangnick. Stevens steigt schon heute ein.

Der FC Schalke hat schnell reagiert und den durch Ralf Rangnicks freiwilligen Abgang frei gewordenen Trainerstuhl mit Huub Stevens neu besetzt. Wirklich neu ist die Personalie allerdings nicht, denn der Niederländer war schon von 1996 bis 2002 auf Schalke und kehrt zu seiner erfolgreichsten Trainerstation zurück.

Der Verein bestätigte mittlerweile übereinstimmende Medienberichte, Stevens soll schon am heutigen Dienstag erstmals das Training leiten. Denn die Zeit drängt, in der Europa League kommt es bereits am Donnerstag zum Heimspiel gegen Maccabi Haifa und die Knappen benötigen nach dem 0:0 im Auftaktspiel gegen Steaua Bukarest unbedingt einen Sieg.

Die Schalker Fans dürfen nun gespannt sein, wie sich das Spiel ihrer Mannschaft in den kommenden Monaten entwickeln wird. Rangnick stand für schnellen Offensivfußball und hatte dies mit den Schalkern zuletzt auch immer wieder unter Beweis gestellt. Stevens wird wohl sein Leben lang mit der berühmten Null in Verbindung gebracht, die defensiv stehen muss. Die Schalker Verantwortlichen hat er mit seinem Konzept allerdings überzeugt.

Einer der Euro-Helden

Stevens erhält auf Schalke einen Vertrag bis 2013. Mit dem 57-Jährigen verbindet der FC Schalke 04 einige der größten Erfolge seiner Vereinsgeschichte: Schalke gewann 1997 unter seiner Regie den UEFA-Cup. 2001 und 2002 holten die Gelsenkirchener den DFB-Pokal. Zudem wurden die Schalker 2001 deutscher Vize-Meister.

Stevens ist mit fünf Jahren und neun Monaten der Trainer mit der längsten Amtszeit auf Schalke. Er wechselte 2002 zu Hertha BSC, saß in der Bundesliga auch beim Hamburger SV und dem 1. FC Köln auf der Bank. Allerdings konnte er bei seinen nächsten Stationen nicht mehr an die Erfolge in Königsblau anknüpfen, zuletzt war er bei Red Bull Salzburg aktiv, konnte dort die Träume von erfolgreichen Champions League-Teilnahmen aber nicht erfüllen.

In Hamburg war er zuletzt als Nachfolger des entlassenen Michael Oenning gehandelt worden, ehe ihm der HSV absagte – unter anderem weil er auch mit Schalke verhandelte.

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