HOME

1. Bundesliga: Schlaflose Nacht für Otto Rehhagel nach Niederlage

Nach der 0:3-Pleite beim FC Augsburg hatte Hertha-Trainer Otto Rehhagel eine schlaflose Nacht und schloss beim Training am Sonntagmorgen als erste Maßnahme die Öffentlichkeit aus.

Nach seinem ersten Spiel auf der Bank von Hertha BSC hatte Trainer Otto Rehhagel erst einmal eine schlaflose Nacht.

"Ich habe sehr schlecht geschlafen und ich denke, auch die Mannschaft hat schlecht geschlafen", meinte der 73-Jährige am Sonntagmorgen, nachdem sein Team beim 0:3 in Augsburg erneut einen schweren Rückschlag im Abstiegskampf hatte einstecken müssen.

Rehhagel ließ seine Verlierer unter Ausschluss der Öffentlichkeit auslaufen und gönnt den Profis trotz des zwölften sieglosen Spiels in Serie am Montag einen freien Tag.

Problem Tore schießen

"Es gibt nur eine Möglichkeit, den Seelenfrieden wieder herzustellen: Im nächsten Spiel müssen wir alles unterlassen, was wir am Samstag falsch gemacht haben", meinte Rehhagel und fügte hinzu: "Wir haben eindeutig das Problem, Tore zu schießen. Aber auch die Abwehr muss sicherer stehen. Mit einem 0:0 wären wir zufrieden gewesen", erklärte Rehhagel, ohne Konzepte zur Behebung der schon 489 Minuten dauernden Ladehemmung zu benennen.

Wie sehr die Nerven beim angeschlagenen Bundesligisten blank liegen, verdeutlichte die Tatsache, dass man den eigenen Fans am Sonntag das Zuschauen beim Auslaufen der Profis untersagte. Dies sorgte unter den etwa zwei Dutzend Anhängern für neuen Unmut.

Hertha muss am nächsten Samstag gegen Werder Bremen um den Einsatz von Roman Hubnik bangen, der sich eine Risswunde am linken Zeh zuzog, die noch in der Kabine mit vier Stichen genäht wurde. Patrick Ebert beklagt eine Innenbanddehnung im Knie, Felix Bastians einen Infekt. Gesperrt sind Andreas Ottl und Peter Niemeyer, der in Augsburg seine fünfte Gelbe Karte sah.

sportal.de / sportal

Wissenscommunity