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1. Bundesliga: Wolfsburg schlägt den VfB Stuttgart 1 -0

Sebastian Polter kam als Joker und rettete dem VfL Wolfsburg kurz darauf mit dem Tor des Tages den ersehnten Dreier und sich und seinen Teamkollegen möglicherweise den Weihnachtsurlaub. 

Sebastian Polter kam rein, sah und bescherte mit seinem Treffer dem VfL Wolfsburg den dringend benötigten Dreier zum Hinrundenabschluss sowie sich und seinen Teamkollegen möglicherweise einen um ein paar Tage verlängerten Weihnachtsurlaub. 

Als Joker in die Partie gekommen schoss der 20-jährige Youngster (74.) in seinem erst zweiten Bundesligaspiel das Tor des Tages und bewahrte seinen Club in der heimischen Arena vor der schlechtesten Bundesliga-Hinrunde der Clubgeschichte. Während Wolfsburg mit nun 20 Punkten ein wenig Morgenluft schnuppert, stagniert der VfB Stuttgart bei 22 Zählern und könnte am Sonntag sogar bis auf Platz neun zurückfallen.

Konzeptloser Start der Wolfsburger

In seinem 470. Bundesligaspiel als Trainer versuchte es VfL-Coach Felix Magath erneut mit einer umgekrempelten Startelf. Unter anderem kamen die zuletzt aussortierten Marco Russ (erstmals seit dem 1. Oktober) und Jan Polak (erstmals seit dem 5. November) mal wieder von Beginn an zum Einsatz.

Nach nervösem und konzeptlosem Beginn wurden die Niedersachsen erst Mitte der ersten Hälfte besser, wurden zunehmend spielbestimmender und erspielten sich die besseren Chancen. Gegen Ende der ersten Halbzeit verpasste der VfL die beruhigende Führung. Alexander Madlung scheiterte per Kopf am guten Stuttgarter Keeper Sven Ulreich (36.), kurz darauf war Ja-Cheol Koo nach feinem Trick und Zuspiel von Makoto Hasebe zu unentschlossen (39.).

Komplettes Entsetzen bei den Wolfsburger Fans herrschte aber drei Minute vor der Pause, als Madlung einen Abpraller nicht am bereits geschlagenen Ulreich vorbei im Netz unterbringen konnte und das Kunststück fertigbrachte, den Ball neben das Tor zu setzen.

Polter markiert Tor des Tages

Auch nach der Pause blieb Wolfsburg besser und überzeugte kämpferisch, ohne spielerisch zu glänzen. Einen Kopfball von Mario Manzukic lenkte Ulreich noch über die Latte (63.). Vier Minute später ereilte den eingewechselten Hasan Salihamidzic die Höchststrafe.

22 Minuten nach seiner Hereinnahme und nach einigen verursachten Fehlpässen musste der Routinier wieder runter. Doch Magath hatte das richtige Händchen und brachte Matchwinner Polter. Nur sieben Minuten später drückte der junge Angreifer eine Hereingabe von Marcel Schäfer zum verdienten Sieg über die Linie. Von den harmlosen Schwaben kam nun keine Gegenwehr mehr.

sportal.de / sportal

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