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2. Bundesliga Braunschweig ist nicht zu stoppen


Eintracht Braunschweig hat auch den VfL Bochum klar bezwungen und bleibt souveräner Tabellenführer. Der MSV Duisburg holte gegen Energie Cottbus den ersten Saisonsieg.

Eintracht Braunschweig hat seine Erfolgsserie mit einem klaren 3:0 (1:0) gegen den VfL Bochum fortgesetzt. Ein umstrittenes Tor von Ermin Bicakcic (21.) leitete am Samstag den siebten Saisonsieg ein. Orhan Ademi (63.) und Dennis Kruppke (85.) entschieden die Partie vor 19.875 Zuschauern endgültig für die weiterhin ungeschlagene Eintracht. Mit 23 Punkten ist das Team von Trainer Torsten Lieberknecht der Konkurrenz enteilt.

"Wir sind fassungslos", kommentierte VfL-Sportdirektor Jens Todt in der Halbzeit die "krasse Fehlentscheidung" von Fifa-Schiedsrichter Wolfgang Stark. Der Referee erkannte das Tor von Bicakcic an, obwohl Bochums Torwart Andreas Luthe nach einer Ecke im Fünf-Meter-Raum von den Eintracht-Profis Deniz Dogan und Bicakcic in die Zange genommen wurde.

Bis zu diesem Zeitpunkt dominierten die Gäste. Allerdings versäumten es die Bochumer, aus einer Vielzahl von Chancen Kapital zu schlagen. Eintracht machte es nach der Pause besser und war spätestens nach dem zweiten Tor Herr im eigenen Stadion. Pech hatte der Bochumer Florian Brügmann, der mit Verdacht auf Bänderriss ausgewechselt wurde.

Im zweiten Samstagsspiel unterlag Energie Cottbus nach der vorzeitigen Vertragsverlängerung mit Cheftrainer Rudi Bommer dem MSV Duisburg mit 0:1 (0:1) und bleibt hinter Braunschweig und Hertha BSC auf Rang drei. Den entscheidenden Treffer der Partie markierte vor 9276 Zuschauern Goran Sukalo (20. Minute). Mit dem ersten Saison-Dreier bleibt der MSV zwar Schlusslicht, hat aber nach Punkten (5) zu Erzgebirge Aue aufgeschlossen. Für Energie (17) war es die zweite Niederlage nacheinander.

Bommer bleibt bis 2014 in der Lausitz - die Energie-Fans bejubelten unmittelbar vor dem Anstoß diese Nachricht. Danach aber hatten sie nicht viel zu beklatschen. Zwar konnte Toptorjäger Boubacar Sanogo trotz Kniebeschwerden mitwirken. Doch mehr Akzente setzten lange die Gäste. Nach einem Cottbuser Ballverlust flankte André Hoffmann, Sukalo köpfte unbedrängt zur Duisburger Führung ein. Die späteren Bemühungen der Gastgeber blieben ohne die Offensivkräfte Marco Stiepermann (Kreuzbanddehnung) und Daniel Adlung (Rotsperre) unbelohnt. Nicolas Farina traf kurz vor Schluss den Pfosten (88.).

tis/DPA DPA

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