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2. Bundesliga Eintracht Frankfurt nach 6 -1 gegen FSV Tabellenführer


Der Feueralarm in Bochum war nur heiße Luft, die Leistung des VfL gegen Union Berlin war dagegen beachtenswert, auch wenn zwei Elfmeter den Weg zum 4:2-Sieg ebneten. Eintracht Frankfurt spielte sich unterdessen gegen den Stadtrivalen FSV in einen Rausch und siegte mit 6:1.

Mit einem überlegenen 6:1 (2:0) im Stadtderby gegen den FSV hat sich Eintracht Frankfurt zumindest vorübergehend an die Tabellenspitze der 2. Bundesliga geschossen.

Große Spielfreude bei der Eintracht

Vor 40.700 Zuschauern trafen Karim Matmour (14. Minute, 33., 80.) sowie Alex Meier (61.), Sonny Kittel (67.) und Erwin Hoffer (70.) für den Favoriten, der bereits das Hinspiel an gleicher Stätte mit 4:0 gewonnen hatte. Nach der zehnten Saisonniederlage steckt der Lokalrivale, der durch Ilian Micanski zum Ehrentreffer kam (68.), dagegen noch tiefer im Abstiegsstrudel.

Ein Lattenkracher von Sebastian Rode (14.) erschreckte erstmals den FSV. Noch in der gleichen Minute drückte Matmour eine Hereingabe von Erwin Hoffer über die Linie. Micanski vergab frei vor Torhüter Oka Nikolov den Ausgleich (22.), ehe Matmour erneut nach Vorarbeit von Hoffer den zweiten Treffer erzielte. Mit Spielfreude beherrschte die Eintracht weiter Spiel und Gegner. Meier, Kittel und Hoffer hatten bei ihren Treffern leichtes Spiel.

Drei Elfmeter und sechs Tore

Der VfL Bochum hat ein kurioses Spiel in der 2. Fußball-Bundesliga gegen Union Berlin mit 4:2 (1:0) für sich entschieden. Schiedsrichter Martin Petersen pfiff insgesamt drei Foulelfmeter. Die zwei Strafstöße der Bochumer verwandelten Mimoun Azaouagh (40. Minute) und Giovanni Federico (63.). Vor 11.501 Zuschauern in Bochum erzielten Mirkan Aydin (76.) und Federico (81.) die weiteren Treffer für die Hausherren. In den 21 vorherigen Saisonspielen hatte der VfL keinen einzigen Strafstoß zugesprochen bekommen.

Für die Berliner, die das Match nach einer Roten Karte gegen Christoph Menz (61.) in Unterzahl beenden mussten, traf neben Patrick Zoundi (66.) auch Silvio (72.) per Foulelfmeter. Eine Stunde vor dem Spiel mussten Presseraum und VIP-Bereich im Stadion wegen eines Feueralarms geräumt werden. Die angerückte Feuerwehr gab allerdings nach kurzer Zeit Entwarnung, weil nur eine Fritteuse zu stark gequalmt hatte.

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