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3. Liga: Heidenheim überrollt Babelsberg - Saarbrücken und Münster nur remis

Der 1. FC Heidenheim hat sich durch einen auch in der Höhe völlig verdienten 5:0-Erfolg gegen Babelsberg auf Platz vier vorgeschoben und ein deutliches Ausrufezeichen im Kampf um den Aufstieg gesetzt. Lange Gesichter gab es hingegen in Saarbrücken und Münster. Beide Teams spielten stark, kamen jedoch nur zu einem Remis.

Der 1. FC Heidenheim bringt sich für das letzte Meisterschaftsdrittel der 3. Liga in Stellung. Dank eines hochverdienten 5:0-Heimsieges gegen den SV Babelsberg  kletterte die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt auf Platz vier und liegt nur noch einen Punkt hinter dem Aufstiegs-Relegationsrang drei. Der 25. Spieltag war wegen sieben Absagen auf drei Partien reduziert.

"Ich bin sehr zufrieden, denn wir haben - so wie vorgenommen - mutig nach vorn gespielt", sagte Schmidt. Indes war der Babelsberger Trainer Dietmar Demuth "froh, dass die Niederlage nicht noch höher ausgefallen ist". Die Gäste mussten ab der 51. Minute zu zehnt spielen, weil Ronny Surma die Ampelkarte sah. "Heidenheim reichte eine Durchschnittsleistung, um uns abzuschlachten", urteilte Demuth.

Saarbrücken  nur remis

Derweil verpasste der 1. FC Saarbrücken die Gelegenheit, mit dem zur Tatenlosigkeit verurteilten Tabellendritten SSV Jahn Regensburg gleichzuziehen. Jürgen Lugingers Mannschaft kam über ein 0:0 gegen den VfB Stuttgart II nicht hinaus. Dennoch zeigte sich der Trainer nach dem vierten Remis hintereinander nicht enttäuscht.

"Die Mannschaft war sehr konzentriert, hat das Spiel mit guter Laufbereitschaft kontrolliert", lobte Luginger. Stuttgarts Coach Jürgen Kramny war angesichts dessen "froh über den einen Punkt", denn seine Elf musste vor allem gegen Ende der torlosen Partie einige brenzlige Situationen überstehen.

Münster und das Alu-Pech

Preußen Münster hatte sich bereits am Freitagabend im Heimspiel gegen Werder Bremen II mit einem 0:0 zufriedengeben müssen. Damit blieb Pavel Dotchev bei seiner Heimpremiere als Münsteraner Trainer sieglos. Dennoch konnte er der torlosen Partie etwas abgewinnen:

"Mit diesem Engagement werden wir unsere Punkte holen, darauf lässt sich aufbauen", sagte der Coach, dessen Team unverändert Tabellenelfter bleibt und Pech bei zwei Schüssen an Pfosten und Latte hatte. Bremen ist weiter Schlusslicht, blieb dank der großartigen Paraden von Torwart Christian Vander aber zum zweiten Mal hintereinander ungeschlagen.

sportal.de / sportal

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