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Wehmütiger Weltmeister Schweinsteiger bedauert schnellen Abschied aus München


Seit seiner Ankunft bei Manchester United lässt Bastian Schweinsteiger keine Gelegenheit aus, in den sozialen Netzwerken seine Begeisterung über den neuen Arbeitgeber kundzutun. Aber das ist nur die halbe Wahrheit.

Nationalmannschafts-Kapitän Bastian Schweinsteiger fühlt sich wohl bei seinem neuen Klub Manchester United - davon zeugen zahlreiche Fotos, die er in den letzten Wochen auf seiner Facebook-Seite gepostet hat. Trotzdem bedauert er seine schnelle Trennung vom FC Bayern ohne wirkliche Abschiedsparty.

"Ich hätte mich gerne richtig verabschiedet. Es gab aber nicht den richtigen Zeitpunkt", sagte der 31-Jährige in einem Interview der Wochenzeitung "Die Zeit". Eine passende Gelegenheit wäre zwar die Saisoneröffnungsfeier der Bayern im Juli gewesen - "da wollte ich mich aber nicht im Bayerntrikot hinstellen und zu den Fans winken und ein paar Stunden später sagen: So, das war nett heute, aber ich gehe jetzt nach England", kommentierte er.

Schweinsteiger hatte den deutschen Fußball-Rekordchampion im Sommer nach rund 17 Jahren verlassen und war zu Manchester United gewechselt. Das sei nötig gewesen, um neue Reize zu setzen, sagte der Mittelfeldprofi, schloss eine Rückkehr aber nicht aus: "Vielleicht kommt ja der Tag, an dem ich in die Arena zurückkehren werde." 

Er vermisst bereits sein Münchener Leben

Bereits jetzt vermisse er sein Münchner Leben, erklärte der Weltmeister. "Für mich war das Schönste, an einem Sommermorgen aufzustehen und zum Viktualienmarkt zu gehen", erklärte er. "Den Menschen an den Ständen 'Guten Morgen' zu sagen, eine Brezel zu kaufen, mir einen frischen Saft zu holen und dann zum Training zu fahren und am Nachmittag an der Isar spazieren zu gehen."

tim DPA

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