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Schaden in fünfstelliger Höhe: 1. FC Köln ist Opfer eines Trickbetrügers

Sportlich hat der 1. FC Köln zurzeit überhaupt kein Glück, und nun kommt auch noch außerhalb des Platzes Pech dazu: Ein Trickbetrüger hat dem Tabellenletzten der Fußball-Bundesliga einen fünfstelligen Schaden zugefügt.

Das Rhein-Energie-Stadion in Köln

Das Rhein-Energie-Stadion in Köln. Ein Betrüger soll unrechtmäßig mit Eintrittskarten für FC-Spiele gehandelt haben.

Armer 1. FC Köln: Auf dem Rasen fühlt sich der Bundesligist von den Schiedsrichtern betrogen und außerhalb des Stadions hat nun ein echter Betrüger zugeschlagen: Ein 34 Jahre alter Mann hat dem Verein nach Angaben der Polizei einen Schaden in fünfstelliger Höhe zugefügt. Der mutmaßliche Trickbetrüger stehe in dringendem Verdacht, in großem Stil Eintrittskarten für FC-Spiele unrechtmäßig erworben und anschließend über ein Internetportal weiterverkauft zu haben.

Auf den Mann waren Mitarbeiter des Kölner Ordnungsamtes vor der Partie der Kölner am Mittwoch gegen Eintracht Frankfurt (0:1) aufmerksam geworden, als er Eintrittskarten an zwei Interessenten verkaufen wollte. Die Polizei nahm den Verdächtigen daraufhin fest. Die Ermittler fanden weitere Tickets, die der 34-Jährige zu Hause ausgedruckt hatte. Weil es bei der Zahlung Probleme gab, hatte der Verein die Tickets bereits gesperrt.

Der beklagte sich sowohl nach der 0:5-Pleite bei Borussia Dortmund als auch nach der Niederlage gegen Frankfurt über eine Benachteiligung durch die Schiedsrichter und haderte nicht zu Unrecht mit dem neu eingeführten Videobeweis. Die Kölner sind derzeit mit null Punkten aus fünf Spielen Tabellenletzter.

mad/DPA

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