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Premier League: Liverpool verliert schon wieder - Klopp: "Es geht auch um meine Zukunft"

Zugegeben, Leicester spielte stark beim 3:1 gegen den FC Liverpool mit Jürgen Klopp. Trotzdem bleibt die mangelnde Konstanz der "Reds" ein Problem, das der deutsche Trainer noch nicht gelöst hat.

Jürgen Klopp

Jürgen Klopp mit der entsprechenden Miene zur Niederlage des FC Liverpool in Leicester

Der FC Liverpool hat eine überraschend klare 1:3-Niederlage gegen den englischen Meister und aktuellen Abstiegskandidaten Leicester City kassiert - sehr zum Unwillen von Jürgen Klopp. Der Trainer des FC Liverpool war sauer über die schwache Leistung seiner Mannschaft. "Ich glaube, sie sind nicht so gut, wie ich dachte", räumte er resignierend ein. 16 Tage nach dem überzeugenden 2:0-Sieg gegen die Tottenham Hotspur fand Klopp "keine Entschuldigung" für den erneuten Rückfall. "Diese Inkonstanz macht absolut keinen Sinn."

Nach dem Aus in beiden Pokalwettbewerben hatte Klopp die rund zweiwöchige spielfreie Zeit sogar für ein Trainingslager im spanischen La Manga genutzt. "Was haben die da bloß gemacht?", wurde Carragher bei Sky gefragt. "Getrunken!", scherzte die Liverpool-Ikone und empfahl, beide Teams sollten sich nach diesem Spiel schämen: "Liverpool, weil sie so schlecht waren, und Leicester, weil sie gut waren, nachdem sie vorher so schlecht waren."

Jürgen Klopp

Jürgen Klopp: "Wir spielen alle um unsere Zukunft"

Seit Beginn des Jahres kommen Klopp und Liverpool nicht recht in Tritt, gewannen von sieben Ligaspielen nur besagtes gegen Tottenham. Außerdem verlor man im FA Cup gegen Zweitligist Wolverhampton und im League Cup gegen Southampton. Eine kleine Krise ist an der Anfield Road deshalb zurzeit nicht von der Hand zu weisen - trotzdem bleibt die Entwicklung seit Klopps Amtsübernahme positiv. Die von ihm geformte Mannschaft zeigt sich gegenüber dem Vorjahr verbessert, holt im Schnitt 1,88 Punkte (im Vergleich zu 1,6 Punkten in 2015/16).

Trotzdem ist Klopp bewusst, dass er schon bald bessere Ergebnisse braucht - von der Begeisterung, die ihm Fans und Verantwortliche in Liverpool immer noch entgegenbringen, wird er nicht ewig zehren können: "Wir spielen alle um unsere Zukunft", sagt er deshalb, "inklusive ich."

tim / DPA

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