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Champions League: Zahlen, Fakten, Hintergründe

Zahlen, Fakten und Hintergründe zur Champions League. Eine Regel-Änderung gibt es in der neuen Saison: Das "Silver Goal" hat nicht überzeugt und wird wieder abgeschafft.

Modus:

Die acht Gruppensieger und -zweiten erreichen das Achtelfinale, die Gruppendritten spielen im UEFA-Cup weiter, die Letzten scheiden aus. Danach geht es im K.o.-System weiter. Im Achtelfinale wird ein Gruppensieger einem Gruppenzweiten zugelost und darf zunächst auswärts antreten. Teams aus der gleichen Gruppe werden nicht zueinander gelost, ebenso wenig Mannschaften aus dem gleichen Land. Im Viertel- und Halbfinale wird ohne Beschränkungen gelost.

Regeln:

Das "Silver Goal" in der K.o.-Runde ist abgeschafft. Es gilt wieder die traditionelle Regel, wonach unter Berücksichtigung der Auswärtstor-Regel ein Spiel bei Gleichstand um 2 x 15 Minuten verlängert wird. Bleibt die Verlängerung torlos, kommt es zum Elfmeterschießen.

Aufgebote:

Bis zum 1. September mussten die Vereine in einer "Liste A" 25 Spieler melden. Bis zum 1. Februar 2005 darf jeder Verein aus dieser Liste drei Spieler austauschen, wobei die nachgemeldeten Spieler in der laufenden Saison noch keinen Europacup- Einsatz haben dürfen. Zudem dürfen Vereine unbegrenzt Spieler der Jahrgänge 1983 und jünger aufbieten, wenn diese seit mindestens zwei Jahren ununterbrochen beim jeweiligen Verein sind. Hat ein Club auf Grund von Verletzung und Krankheit nur noch einen Torhüter zur Verfügung, darf jederzeit ein Keeper nachgemeldet werden.

Deutsche Teilnehmer:

Vier deutsche Spieler sind mit ausländischen Vereinen im Einsatz: Torhüter Jens Lehmann beim FC Arsenal, Jung- Nationalspieler Robert Huth beim FC Chelsea, Ex-Nationalspieler Dietmar Hamann beim FC Liverpool, Markus Münch bei Panathinaikos Athen

Strafen:

Nach drei Gelben Karten ist ein Spieler automatisch für die nächste Partie gesperrt, außerdem nach der fünften und siebten Verwarnung. Nach einem Platzverweis entscheidet das UEFA-Sportgericht über das Strafmaß (mindestens ein Spiel). Sperren und Gelbe Karten werden bei einem Wechsel von der Champions League in den UEFA-Cup mitgenommen.

Geld:

Wie im Vorjahr werden an die 32 Teams rund 430 Millionen Euro ausgeschüttet, die sich jeweils zur Hälfte aus Prämien und Geld aus dem TV-Pool zusammensetzen. 3,7 Millionen Euro hat jeder Club als Eintrittsgeld bereits sicher, jeder Sieg in den Gruppenspielen bringt weitere 330.000 Euro. Der Einzug ins Achtelfinale (1,7 Millionen), Viertelfinale (2,0) und Halbfinale (2,7) wird ebenfalls honoriert. Der Champions-League-Gewinner bekommt weitere 6,6 Millionen Euro, für den unterlegenen Finalisten gibt es immerhin noch vier Millionen Euro. Dazu kommen die Ausschüttungen aus dem TV-Pool, an dem die Vereine gemäß der Lukrativität ihres heimischen Fernsehmarktes profitieren. Rund 25 Millionen Euro stehen für die deutschen Vereine zur Verfügung.

Fernsehen:

Premiere überträgt alle 77 Spiele live und bietet zudem am Spieltag Konferenzschaltungen an. In Sat.1. werden insgesamt 13 Spiele einschließlich des Endspiels live ausgestrahlt, pro Gruppenspieltag eine Partie mit deutscher Beteiligung. Von den übrigen Spielen mit Bundesliga-Beteiligung gibt es in der Regel nach Mitternacht Kurzberichte.

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