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Portugal - Deutschland: Elf Tipps für Löw

Die Sperre für Joachim Löw im Viertelfinale gegen Portugal bedeutet die totale Kontaktsperre zur Mannschaft, solange sie im Stadion ist. Was also tun? Wie kann der Bundestrainer seinen Assistenten Hansi Flick trotzdem erreichen. stern.de verrät elf Tricks - mit einem gewissen Augenzwinkern.

1. Das Flaggenalphabet

So wird es in der Schifffahrt gemacht. Dort werden Nachrichten auf "optischem Wege durch Signalflaggen" überbracht. Könnte allerdings zuviel Aufwand bedeuten. Für die Übermittlung aller nötigen Anweisungen an Assistenztrainer Hansi Flick mit einer kleinen Deutschlandflagge müsste Löw ganz schön mit dem Fähnchen wedeln.

2. Spiegelblendzeichen

Bekannt aus Film- und Fernsehen: Den kleinen Taschenspiegel in die Sonne halten. Ein Mal blinken: Odonkor wird für Schweinsteiger eingewechselt. Zwei Mal blinken: Kevin Kuranyi soll Klose ersetzen, usw ...

3. Botschafter Bierhoff

Der Teammanager der DFB-Elf sitzt neben unserem Bundestrainer auf der Tribüne und kann in der Halbzeitpause geheime Botschaften in die Kabine übermitteln. Er wäre dann der Kurier des Löw.

4. Stadionsprecher überfallen

Konzertierte Aktion der DFB-Funktionäre Bierhoff, Sammer und Niersbach: In einer schnellen und präzisen Aktion wird die Kabine des Stadionsprechers gestürmt. Die neuen Anweisungen von Löw könnten dann direkt über die Stadion-Lautsprecher verkündet werden. Nachteil: Ziemlich auffällige Aktion, mit Sanktionen seitens der Uefa und der schweizerischen Staatsanwaltschaft wäre zu rechnen.

5. Gehörlosenalphabet

Löw und Flick absolvieren einen Crashkurs in Gebärdensprache. Das Risiko von Übersetzungsfehlern wäre allerdings groß. Stellen Sie sich vor, der Bundestrainer will nur, dass Ballack tiefer steht, und Flick wechselt unseren Besten stattdessen aus. Nicht auszudenken!

6. Brieftaube

Löw kritzelt geheime Botschaften auf kleine Zettel und nutzt die wendigen und zuverlässigen Flieger als Überbringer - eine klassische Methode, könnte allerdings auch zu auffällig sein. Und was ist, wenn das liebe Tier stattdessen zu Portugals Trainer Felipe Scolari fliegt und die strategisch wichtigen taktischen Anweisungen in die Hände des Gegners fallen?

7. Per SMS

Löw, der alte Technik-Fuchs, wird die Möglichkeiten der modernen Kommunikation zu nutzen wissen. Auch hier stellt sich aber das Problem, dass es zu auffällig sein könnte. Löw sitzt auf der Tribüne und hackt die ganze Zeit Botschaften in sein Handy - sehr verdächtig.

8. Flugzeug mit Spruchband

Flugs ein Kleinflugzeug mieten und Ein- und Auswechslungen auf ein Spruchband schreiben, dass ganz zufällig in der Halbzeitpause einige Runden über dem Stadion dreht. Nachteil: Zu laut, zu teuer, zu auffällig.

9. Als Flick verkleiden

Joachim Löw könnte sich als Verwandlungskünstler versuchen. Haare schnell blond färben und einfach auf die Trainerbank setzen. Hansi Flick müsste sich im Gegenzug als Löw verkleiden und auf der Tribüne Platz nehmen. Das könnte klappen.

10. Klamottentrick

Löw ist ein Mann, der sich stilsicher kleidet. Er könnte alle Trikots mit ins Stadion nehmen, vielleicht in einer Sporttasche, die er unauffällig unter seinen Schalensitz schiebt. Er müsste sich nur das jeweilige Trikot des Spielers überstreifen, um eine Auswechslung zu signalisieren. Nachteil: Könnte ein wenig zu aufwendig sein.

11. Koffer-Schmuggel

Dieser Vorschlag stammt von unserem Bundestrainer höchstpersönlich. Was zunächst als ironischer Kommentar auf das umstrittene Urteil der Uefa zu verstehen war, könnte Löw ernst gemeint haben. Wenn nichts mehr hilft, müsste er sich im Trikotkoffer in die Kabine schmuggeln lassen. Groß genug ist der ja. Aber wie kommt Löw wieder raus? Wieder im Trikotkoffer, diesmal mit den benutzten Jerseys?

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