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Fußball ist Milliarden wert: DFL will sich nicht an Polizeikosten beteiligen

Mit einer Wertschöpfung von jährlich 5,1 Milliarden Euro trägt der Profi-Fußball wesentlich zum volkswirtschaftlichen Nutzen in Deutschland bei. Dies ist das Ergebnis der Studie "Wirtschaftsfaktor Bundesliga", die die Unternehmensberatung McKinsey am Dienstag in Frankfurt am Main vorgestellt hat. Eine gute Verhandlungsbasis für DFL-Chef Seifert.

Gut eine Woche vor dem Runden Tisch zum Thema Sicherheit hat DFL-Geschäftsführer Christian Seifert Forderungen nach einer Kostenbeteiligung an Polizeieinsätzen bei Bundesligaspielen eine eindeutige Absage erteilt. "Wir sind nicht bereit, Teilkosten zu übernehmen. Wir sehen schon verfassungsrechtlich keine Grundlage, uns an Polizeikosten zu beteiligen", sagte Seifert am Dienstag in Frankfurt am Main.

Immerhin 1,7 Milliarden Euro brutto fließen an Steuern und Abgaben aus dem Profi-Fußball in die öffentlichen Kassen. Im Gegenzug beteiligt sich der Staat mit rund 200 Millionen Euro an den anfallenden Kosten für Bundesligaspiele. Dies geht aus der am Dienstag vorgelegten Studie "Wirtschaftsfaktor Bundesliga" der Unternehmensberatung McKinsey hervor. "Für die Polizeieinsätze wurden in der Untersuchung 150 Millionen Euro zugrunde gelegt. Wir haben uns dabei an der von der Polizei höchstgenannten Summe orientiert. Das ist aber keine Anerkennung dieser Zahl", sagte Seifert.

Er sieht keinen Grund, den Forderungen der Polizeigewerkschaften nachzugeben. "Der Fußball ist ein effektiver Steuerzahler. Wir wollen uns aber einer fairen und sauberen Diskussion stellen." Am 23. April werden die Vertreter der Deutschen Fußball Liga (DFL) und des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) mit den Innenministern der Bundesländer an einem Runden Tisch in Berlin über Maßnahmen diskutieren, wie die Gewalt in und außerhalb der Stadien eingedämmt werden kann. "Wir wissen, welch große Bedeutung die Sicherheit auf das Gesamtbefinden der Zuschauer hat", meinte Seifert.

Der Boom in den Stadien hat sich auch auf die Attraktivität und damit die Außenwirkung der Bundesliga ausgewirkt. Mit einer Wertschöpfung von jährlich 5,1 Milliarden Euro und einem Anteil am Bruttoinlandsprodukt von 0,2 Prozent trägt der Profi-Fußball mittlerweile wesentlich zum volkswirtschaftlichen Nutzen bei. "Der Fußabdruck des Profi-Fußballs ist größer als je betrachtet und die Schuhgröße der Bundesliga bemerkenswert", kommentierte Seifert das Ergebnis der Studie.

Untersucht wurden der volkswirtschaftliche Nutzen des Profi-Fußballs, seine Beschäftigungswirkung sowie die Steuer- und Abgabenflüsse in der Saison 2007/08. Zu diesem Zeitpunkt gab es durch den Fußball 70 000 Vollzeitbeschäftigte. Dies entspricht der Hälfte der Belegschaft des Volkswagen-Konzerns oder der Deutschen Post. Die Nettosumme von 1,5 Milliarden Euro an Steuern und Abgaben entspricht einem Anteil von 0,1 Prozent an den öffentlichen Einnahmen. "Mit dieser Summe könnte der Etat der fünf größten Universitäten in Deutschland finanziert werden", sagte der Leiter der Studie, Thomas Netzer.

Bemerkenswert sei die Strahlkraft der Bundesliga. Immerhin zwei Drittel der Wertschöpfung werden außerhalb des Fußballs erzielt. "Die Clubs dürfen stolz darauf sein, was zur Volkswirtschaft beigetragen wird. Aber die Bundesliga bleibt in erster Linie ein sportlicher Wettbewerb. Die Zuschauer gehen nicht in die Stadien, um Bilanzen zu lesen, sondern spannende Spiele zu sehen", betonte Seifert.

DPA / DPA

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(