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Depressionen und Ängste: Psychische Probleme bei Profifußballern überdurchschnittlich häufig

Schwere Sportverletzungen belasten Profifußballer deutlich: Ein Studie zeigt, dass Fußballer öfter an Depressionen, Angstzuständen und Schlafstörungen leiden als der Bevölkerungsdurchschnitt.

Laut einer Studie des Internationalen Verbandes der Profifußballer (FIFPro) sind relativ viele Ball-Athleten von psychischen Problemen betroffen

Laut einer Studie des Internationalen Verbandes der Profifußballer (FIFPro) sind relativ viele Ball-Athleten von psychischen Problemen betroffen

Profifußballer leiden häufiger unter psychischen Problemen als der Durchschnitt der Bevölkerung. Das geht aus einer Studie hervor, über die der Internationale Verband der Profifußballer (FIFPro) am Dienstag im niederländischen Hoofddorp informierte. Dabei sei ein deutlicher Zusammenhang zwischen psychischen Erkrankungen wie Depressionen, Angstzuständen und Schlafstörungen und zuvor erlittenen schweren Verletzungen und Operationen erkennbar geworden, hieß es. Von 607 aktiven Profis hätten 38 Prozent entsprechende Symptome gezeigt, 219 Ex-Profis gaben an, unter solchen Erkrankungen zu leiden. An der Studie beteiligten sich Fußballer aus elf Ländern. Deutsche Spieler waren nicht dabei.

amt / DPA
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