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Mögliche Angstzustände als Motiv: Freundin des Todesschützen von Las Vegas: "Er hat nachts gestöhnt und geschrien"

Marilou Danley, die Freundin des Todesschützen von Las Vegas, sagt, Paddock hätte Anzeichen eines psychischen oder physischen Leidens gehabt. War das der Grund für den Massenmord auf dem Musikfestival?

Die Freundin des Todesschützen von las Vegas hat dem FBI von auffälligen Symptomen bei ihrem Freund erzählt, wie der US-amerikanische Nachrichtensender NBC News berichtet. Demnach habe Stephen Paddock manchmal im Bett gelegen und gestöhnt und "Oh my God" geschrien, soll Marilou Danley bei ihrer Vernehmung gesagt haben.

Die 62-Jährige soll über ihren Freund gesprochen haben, als ob er psychische Probleme gehabt habe, will der Sender aus offiziellen Kreisen erfahren haben. Die Ermittler glauben,  litt physische oder psychische Qualen. Paddock habe Valium, ein Medikament das auch gegen krankhafte Angstzustände gegeben wird, verschrieben bekommen. Dennoch glauben sie nicht, dass die ein solches psychisches Leiden der Auslöser für den Massenmord gewesen sei.

Massenmord in Las Vegas: Freundin wusste nichts 

Danley selbst will von den Anschlagsplänen nichts gewusst haben. "Ich habe Stephen Paddock als freundlichen, liebevollen, stillen Mann gekannt", gab in einer Erklärung bekannt, die am Mittwoch von ihrem Anwalt verlesen wurde. "Ich habe ihn geliebt und hatte auf eine ruhige Zukunft mit ihm zusammen gehofft", fügte die 62-Jährige hinzu.

Die Ermittler erhofften sich von ihr Einblicke in die möglichen Motive Paddocks, der vor einer Woche 58 Besucher eines Country-Festivals erschossen und 489 weitere verletzt hatte. Doch das Motiv bleibt weiterhin unklar

tyr