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Italienischer Fußball Klose geht auf Distanz zu Lazio-Faschos


Sein Tor zum Derbysieg gegen die Roma gehört zu den Karriere-Highlights von Miro Klose. Aber es gab auch einen unschönen Vorfall während des Spiels: Faschistische Anhänger von Lazio hatten versucht, den Stürmer für sich zu vereinnahmen. Jetzt hat sich Klose erstmals zu den Nazibanner-Plakaten geäußert.

Lazio Roms Derby-Held Miroslav Klose hat sich von faschistischen Fans distanziert. Er sei "wütend" darüber, dass einige Lazio-Fans beim Stadtduell am Sonntagabend gegen den AS Rom ein Spruchband mit der Aufschrift "Klose mit uns" mit zwei runenartigen "S" hochgehalten haben. "Die Politik muss aus dem Stadion bleiben", zitierten Italiens Sporttageszeitungen Klose am Mittwoch. Der italienische Fußballverband (FIGC) hat eine Untersuchung des Vorfalls eingeleitet.

Sein Last Minute-Tor zum 2:1-Sieg im Derby bezeichnete der 33-Jährige als "eines der wichtigsten" seiner Karriere. Zudem sieht er Lazio als Titelkandidaten: "Wir können um den Titel mitspielen, müssen aber realistisch bleiben", sagte der deutsche Nationalstürmer. Zu den Titelfavoriten zählte der Ex-Bayer AC und Inter Mailand, Udinese Calcio, den SSC Neapel und Lazio.

kbe/DPA DPA

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