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Berufungsverfahren Ex-Freundin geschlagen? Jérôme Boateng steht erneut wegen Körperverletzung vor Gericht

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Jérôme Boateng musste sich am Donnerstag in München erneut vor Gericht verantworten. Der Ex-Nationalspieler hatte Berufung gegen eine Geldstrafe von 1,8 Millionen Euro eingelegt, zu der er im vergangenen Jahr wegen Körperverletzung verurteilt wurde. Auch die Anklageseite akzeptierte die damalige Entscheidung nicht, dazu Anne Leiding, Sprecherin der zuständigen Staatsanwaltschaft. "Die Staatsanwaltschaft München I hat hier Berufung eingelegt, weil wir mit dem erstinstanzlichen Urteil nicht ganz einverstanden sind. Wir finden die rechtliche Einordnung nicht richtig. Wir gehen nämlich von tatmehrheitlichen Taten auch aus, und wir haben auch eine andere Strafe beantragt. Die Staatsanwaltschaft hat in erster Instanz eine Freiheitsstrafe von ein Jahr, sechs Monaten zur Bewährung beantragt, mit einer Bewährungsauflage, einer Zahlung von 1,5 Millionen Euro an verschiedene gemeinnützige Organisationen. Und es ist ja dann lediglich eine Geldstrafe ausgesprochen worden." Der Fußballer, der derzeit bei Olympique Lyon spielt, soll seine damalige Freundin bei einem gemeinsamen Urlaub geschlagen haben, was das Gericht in erster Instanz als erwiesen ansah. Florian Gliwitzky, Sprecher des Landgerichts, zu den Vorwürfen: "Es geht um Vorfälle, die sich auf einer karibischen Insel zugetragen haben sollen. Es soll zu körperlichen Übergriffen gekommen sein. Und das Gericht muss jetzt klären, ob diese Tatvorwürfe tatsächlich so zutreffen." Diese Klärung könnte recht schnell gehen und bereits am Freitag ein Urteil gegen den ehemaligen FC-Bayern-Kicker fallen.
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Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Jérôme Boateng soll seine Ex-Freundin 2018 bei einem gemeinsamen Urlaub geschlagen haben. Weil er gegen das erste Urteil Berufung eingelegt hat, steht er nun erneut vor Gericht.

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