Berufungsverfahren

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Nicolas Sarkozy

Sarkozys Anwälte beteuern am letzten Verhandlungstag die Unschuld des Ex-Präsidenten

Am letzten Verhandlungstag im Berufungsverfahren gegen den französischen Ex-Präsidenten Nicolas Sarkozy hat die Verteidigung erneut dessen Unschuld beteuert. Die Vorwürfe, Sarkozy habe Wahlkampfgelder aus Libyen erhalten und im Gegenzug diplomatische Gefälligkeiten in Aussicht gestellt, seien ein „grotesker Roman“, sagte Sarkozys Anwalt Christophe Ingrain am Mittwoch in Paris. Die Anklage sei eine „Konstrukt aus Hypothesen“, es gebe keinerlei Beweise, betonte er. 
Nicolas Sarkozy

Im Sarkozy-Prozess wegen libyscher Wahlkampfgelder plädiert die Verteidigung

Im Berufungsverfahren gegen Frankreichs Ex-Präsident Nicolas Sarkozy wegen Wahlkampfgeldern aus Libyen steht am Mittwoch das Plädoyer der Verteidigung an. Die Staatsanwaltschaft hatte in ihrem Plädoyer bereits sieben Jahre Haft für den konservativen Ex-Präsidenten gefordert. Sarkozy bestreitet weiterhin alle Vorwürfe. Es sei kein Cent libysches Geld in seinen Wahlkampf für die Präsidentschaftswahl 2007 geflossen, betonten seine Anwälte während des Verfahrens. 
Teil des Flugzeugwracks

Nach Flugzeugabsturz: Air France und Airbus wegen fahrlässiger Tötung verurteilt

Beim schlimmsten Unfall einer französischen Fluggesellschaft der Geschichte starben vor knapp 17 Jahren 228 Menschen - nun hat ein Gericht in Paris Air France und Airbus im Berufungsverfahren der fahrlässigen Tötung schuldig gesprochen. Das Luftfahrtunternehmen und der Flugzeugbauer seien "alleine und komplett verantwortlich", erklärten die Richter am Donnerstag. Das Gericht verurteilte die Unternehmen zur Höchststrafe von jeweils 225.000 Euro. Beide Konzerne kündigten an, Berufung einzulegen.