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Sponsoreneinnahmen: Berufungsgericht weist Armstrong-Klage zurück

Dämpfer für Lance Armstrong: Ein Sponsor fordert die Rückerstattung von Bonuszahlungen. Mit einer Klage wollte der Ex-Radstar die Wiedereröffnung des Verfahrens verhindern - und scheiterte.

Ex-Radstar Lance Armstrong ist mit einer Klage gegen die Wiedereröffnung eines Berufungsverfahrens in Bezug auf eine mögliche Rückerstattung von Sponsoreneinnahmen gescheitert. Das Berufungsgericht erklärte sich in dieser Angelegenheit für nicht zuständig. Damit geht die juristische Auseinandersetzung zwischen Armstrong und der US-amerikanischen Versicherungsgesellschaft SCA Promotions in die nächste Runde.

SCA fordert von Armstrong die Rückzahlung von Bonuszahlungen in Höhe von zwölf Millionen Dollar. Armstrongs Anwälte berufen sich indes auf eine Klausel aus dem ursprünglichen Urteil von 2006, wonach der Fall nicht wieder aufgerollt werden kann.

Das Unternehmen aus Dallas hatte sich einst geweigert, 7,5 Millionen Dollar für den Gewinn seines sechsten Sieges bei der Frankreich-Rundfahrt 2004 an Armstrong zu überweisen. Es kam zum Prozess, in dem Armstrong schwor, keine leistungssteigernden Mittel eingenommen zu haben. Das Gericht glaubte damals dem Ex-Profi. SCA musste letztendlich die Prämie zahlen. Anfang des vergangenen Jahres hatte Armstrong ein umfassendes Dopinggeständnis abgelegt, nachdem ihm bereits alle Toursiege im Zuge des Verfahrens durch die amerikanische Anti-Doping-Agentur USADA aberkannt worden waren.

kng/DPA / DPA

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