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Vertragsende 2024 "Werde mich fragen, ob ich den Fußball vermisse" – Klopp spricht von möglichem Karriereende

Jürgen Klopp kann sich vorstellen, nach seiner Zeit beim FC Liverpool nicht mehr als Fußballtrainer zu arbeiten
Jürgen Klopp kann sich vorstellen, nach seiner Zeit beim FC Liverpool nicht mehr als Fußballtrainer zu arbeiten
© Cath Ivill/Pool Reuters / DPA
Jürgen Klopps Vertrag beim FC Liverpool läuft noch bis 2024. Für die Zeit danach kann sich der charismatische Coach auch vorstellen, gar nicht mehr eine Fußballmannschaft zu trainieren.

Jürgen Klopp schließt das Ende seiner Trainerkarriere nach Ende seines Vertrages im Sommer 2024 nicht aus. "Ich werde ein Jahr pausieren und mich danach fragen, ob ich den Fußball vermisse. Wenn ich das verneine, dann war es das mit dem Trainer Jürgen Klopp", sagte der Meistercoach des FC Liverpool im Interview des "Sportbuzzer".

Klopp ist seit 2015 Trainer an der Anfield Road. In diesem Jahr führte er Liverpool zur ersten Meisterschaft seit 30 Jahren, nachdem er im Vorjahr mit den Reds die Champions League gewonnen hatte. "Wir verteidigen keine Titel, wir wollen neue holen, haben gerade erst angefangen mit dem Gewinnen", kündigte Klopp mit Blick auf die neue Saison an. "Der gesamte Verein ist heiß auf die neue Saison, will es noch besser machen. Wir wollen die Gegner und den Ball über den gesamten Platz jagen, weiter eine super unangenehme Mannschaft sein, gegen die es keinen Spaß macht zu kicken."

Klopp über seinen Weg vom Zweitliga-Fußballer zum Weltklasse-Trainer

Während der schlimmsten Phase der Corona-Pandemie sei der Fußball aber nicht wichtig gewesen. "Meine Gedanken kreisten nicht um unseren Titel, sondern um Corona, um die vielen Toten und Kranken. Um die Menschen, die rund um die Uhr in Krankenhäusern schuften. Um Menschen, die um ihre Existenz fürchteten oder sie verloren haben", sagte Klopp, der der Deutschen Fußball Liga bei der Rückkehr zum Spielbetrieb eine Vorreiterrolle attestierte.

In dem Interview spricht Klopp auch über seine Entwicklung vom Zweitliga-Fußballer zum heutigen Weltklasse-Trainer: "Ich war als limitierter Zweitliga-Fußballer unterwegs. Von der Einstellung her war ich erste Liga, vom Talent her vierte. Heraus kam die zweite. Ich war ganz gut darin, ein Spiel zu lesen und hatte schon auch sensationelle Ideen, was ich gleich Fantastisches mit dem Ball anstellen werde. Aber der Weg vom Kopf zu den Beinen war bei mir nicht nur Meter-technisch ein weiter."

fin DPA

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