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Leak: Jorge Mendes hätte Joao Felix gerne bei Manchester City gesehen

Jorge Mendes Agent
Jorge Mendes Agent
Atletico war für Jorge Mendes beim Felix-Transfers nicht die erste Wahl. Das geht aus geleakten Audio-Aufnahmen des Beraters hervor.

Starberater Jorge Mendes hätte seinen Schützling Joao Felix (Atletico Madrid) einst am liebsten zum englischen Meister Manchester City gelotst. Das geht aus geleakten Audio-Aufnahmen hervor, die der portugiesischen Record vorliegen. Darin sagt Mendes im Gespräch mit Benfica-Jugenddirektor Bruno Maruta: "Das Beste für Joao Felix wäre Manchester City mit Guardiola. Es wird der teuerste Wechsel im portugiesischen Fußball."

Tatsächlich folgte im Sommer 2019 der kostspieligste Transfer eines Portugiesen. Felix verließ Benfica für 127 Millionen Euro Ablöse. Allerdings hieß der Abnehmer eben nicht ManCity sondern Atletico Madrid.

Atletico Madrid: Joao Felix kam für Antoine Griezmann

Die Spanier verpflichteten Felix damals als Ersatz für den zu Barca abgewanderten Antoine Griezmann. Dabei war der Poker um Felix heiß, wie Mendes weiter sagte: „Vieira (Benficas damaliger Präsident, d. Red.) bestand darauf, dass ich ihm Angebote von über 120 Millionen Euro einhole. Ich habe aber schon vier Angebote. Jetzt gibt es aber das Problem, dass nur ein Klub auch die 120 Millionen Euro bietet und ein anderer gern noch ein Jahr warten möchte. Jetzt muss er sehen, was er tun will.“

Atletico war der Verein, der die aufgerufene Summe offerierte. Laut eines Berichts der As hießen die anderen Interessenten Real Madrid, Manchester United – und eben City.

Mendes' Aussagen fanden nun im Zuge von Ermittlungen gegen Ex-Benfica-Boss Luis Filipe Vieira den Weg an die Öffentlichkeit. Ihm werden unter anderem Geldwäsche und schwerer Betrug vorgeworfen. Bei Abhöraktionen der Ermittler wurde auch Mendes aufgezeichnet.

Sein Klient Felix, Gewinner des Golden-Boy-Award 2019, erfüllte die enormen Erwartungen bei den Rojiblancos seit seinem Rekordtransfer nur selten. In der laufenden Saison steht der 22-Jährige bei 18 Pflichtspieleinsätzen, in denen ihm drei Tore und drei Vorlagen gelangen. Felix' Vertrag läuft noch bis 2026.

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