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Milliardengeschäft Bundesliga: Deutschland hat die wirtschaftlichste Liga Europas

Die erfolgreiche Spielzeit 2012/13 hat der Bundesliga einen neuen Rekordumsatz beschert. Nur die englische Premier League hat mehr zu bieten. In Sachen Wirtschaftlichkeit ist Deutschland Spitze.

Nicht nur sportlich, auch wirtschaftlich steht der deutsche Fußball in Europa glänzend da. Die Bundesliga belegte mit einem Gesamtumsatz von 1,9 Milliarden Euro im Geschäftsjahr 2011/12 den zweiten Platz im Gesamtranking hinter der englischen Premier League (2,9 Mrd. Euro) und schaffte damit im Vergleich zum Vorjahr noch einmal eine Steigerung um sieben Prozent.

Das geht aus dem 22. "Annual Review of Football Finance" der Wirtschaftsberatungsgesellschaft Deloitte hervor. Hinter der Bundesliga folgen die spanische Primera División (1,8 Mrd.), die italienische Serie A (1,6 Mrd.) und die französische Ligue 1 (1,1 Mrd.).

In Sachen Wirtschaftlichkeit belegt Deutschland gar den Spitzenplatz in Europa. Mit einem operativen Ergebnis von 190 Millionen Euro ist die Bundesliga die profitabelste der Top-Fünf-Ligen. Ein Grund dafür sind die deutlich niedrigeren Gehaltskosten im Vergleich zum Gesamtumsatz. Auch bei den Zuschauerzahlen bleibt die Bundesliga mit einem Schnitt von mehr als 44 000 Fans pro Begegnung unübertroffen.

jat/DPA / DPA
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