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Verzwickte Situation um Hübers: Köln hat nicht alles in der eigenen Hand

Timo Hubers
Timo Hubers
© Getty Images
Timo Hübers könnte den 1.FC Köln im Sommer verlassen: Fenerbahce Istanbul und mehrere Bundesliga-Klubs sollen Interesse haben

Timo Hübers ist als Stamm-Innenverteidiger und Führungsspieler eine wichtige Personalie in Köln. Der Vertrag des Spielers läuft zwar aktuell nur bis zum Sommer 2023, jedoch verlängert sich dieser ab einer gewissen Zahl an Einsätzen automatisch. Ganz sicher sein kann man sich am Rhein jedoch nicht, da mit der Verlängerung auch eine Ausstiegsklausel aktiviert werden würde.

Für den 1. FC Köln wäre es ein schwerer Schlag, Abwehr-Leader Timo Hübers im Sommer zu verlieren. Dies wird vermutlich nicht der Fall sein, da sich der Vertrag des Spielers wohl automatisch verlängern wird. Immerhin hat Hübers bislang zwölf von 15 Bundesliga-Spielen bestritten und kommt wettbewerbsübergreifend auf 20 Matches. "Timo ist ein sehr wichtiger Spieler und an guten Tagen ein Leistungsträger. Ein Spieler mit einem Top-Charakter und ein feiner und intelligenter Mensch", lobte Geschäftsführer Christian Keller im Gespräch mit dem kicker. Keller könne sich "sehr gut vorstellen, dass Timo langfristig bleibt".

Ausstiegsklausel erlaubt Hübers einen Wechsel

Die Kölner haben in Bezug auf Hübers aber nicht alles in der eigenen Hand. Laut kicker-Informationen soll der Spieler eine Ausstiegsklausel besitzen, die es ihm ermöglichen würde, schon im kommenden Sommer für einen mittleren siebenstelligen Betrag zu wechseln. Klubs aus Deutschland und aus dem Ausland sollen bereits Interesse angemeldet haben. Der kicker nennt Fenerbahce Istanbul als Option, jedoch sei ein Wechsel in die Türkei eher ausgeschlossen.

Der 1. FC Köln hätte womöglich die Option, die Klausel mit einer Vertragsverlängerung zu deaktivieren. Dafür müsste man den Innenverteidiger aber wohl auch besser bezahlen. Die finanziellen Schwierigkeiten der Kölner sind jedoch bestens bekannt, weshalb ein solches Modell derzeit wohl auch nicht zur Diskussion steht. In Köln gilt es also zu hoffen, dass kein Verein die Hübers-Klausel aktiviert. Ansonsten wäre eine siebenstellige Ablösesumme auch genug, um einen Ersatz verpflichten zu können, der auf einem ähnlichen Level agieren könnte. Dem Bericht zufolge, soll der Verein den Markt bereits nach potenziellen Nachfolgern sondieren. Ein Hübers-Verbleib ist aktuell aber noch die wahrscheinlichere Variante.

in starker Auftritt, der Hoffnung auf mehr macht: Das 1:1 gegen Spanien in der Analyse - mit Taktik-Guru Tobias Escher.

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Dieser Artikel wurde ursprünglich auf 90min.com/de als Verzwickte Situation um Hübers: Köln hat nicht alles in der eigenen Hand veröffentlicht.

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