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Fußball-WM 2010: Südafrika ist mit WM-Auftakt zufrieden

Keine Euphorie, aber Stolz und Zufriedenheit: Südafrika ist der Auftakt der Fußball-Weltmeisterschaft gelungen. Allerdings lässt sich über die allgegenwärtigen Vuvuzelas streiten.

Die Südafrikaner sind mit dem Auftakt der Fußballweltmeisterschaft trotz des 1:1 der "Bafana Bafana" im Eröffnungsspiel gegen Mexiko zufrieden. Groß ist der Stolz, dass die erste WM auf afrikanischem Boden erfolgreich begonnen hat. "Respekt, das ist es, was wir uns gestern verdient haben", schreibt der "Star" am Samstag. Und frohlockte: "Die ausländischen Fans lieben uns und lieben unsere Bafana-Jungs".

Auch die Polizei zeigte sich zufrieden: Es gab keine größeren Zwischenfälle. Weder Hooligans noch Kriminelle störten am Freitag das große Fest in den Stadien von Johannesburg und Kapstadt sowie in den vielen Fan-Parks überall im Land. Mehrere hunderttausend Menschen hatten sich eingefunden, um lautstark und fröhlich den "größten Tag in der Geschichte unsere jungen Demokratie", so Präsident Jacob Zuma, zu feiern.

Torhüter wünscht sich noch mehr Getröte

Mit dem Ergebnis des Eröffnungsspiels können die Südafrikaner leben. Das 1:1 gegen Mexiko lässt die Fans noch auf ein Wunder hoffen, dass sie in ihrer schweren Gruppe - mit Frankreich und Uruguay - die erste Runde überstehen. Südafrikas Fußballpräsident Kirsten Nematandani lobte den "Charakter" der Nationalmannschaft und gratulierte zu dem überzeugenden Auftritt.

WM-Organisationschef Danny Jordaan war sichtlich erleichtert und meinte, "Wir hätten nicht mehr verlangen können, ein ausverkauftes Stadion, eine Gastgebermannschaft mit Siegeswillen, eine unglaubliche Atmosphäre und spektakulärer Fußball".

Wie erwartet wurde die Atmosphäre der ersten beiden Spiele stark durch die vielen tausend Vuvuzelas dominiert. Allerdings beschwerte sich der Torhüter der Südafrikaner, Itumeleng Khune, darüber, dass die Fans mit ihren Tröten nicht laut genug gewesen wären, er sich mehr Unterstützung von den Rängen versprochen hätte. Vielen ausländischen Zuschauern waren die Tröten allerdings viel zu laut, nicht wenige klagten über die monotone, dröhnende Geräuschkulisse.

DPA / DPA

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