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Schwer kranke Fußball-Ikone Pelé meldet sich aus Krankenhaus: "Stark und voller Hoffnung" – Mbappé betet für den "König"

Sehen Sie im Video: Pelé meldet sich aus Krankenhaus – "Ich bin stark und voller Hoffnung".




STORY: Genesungswünsche für Pelé leuchteten am Samstag vor dem Khalifa-Stadion bei der Weltmeisterschaft in Katar. Fans rund um die Welt sind in Sorge um den Gesundheitszustand der brasilianischen Fußballlegende. Die brasilianische Lokalzeitung Folha de Sao Paulo hatte zuvor berichtet, eine Chemotherapie gegen Darmkrebs habe bei dem 82-Jährigen nicht angeschlagen. Pelé werde nun palliativmedizinisch betreut. Der Fußballstar selbst meldete sich am Samstag per Instagram aus dem Krankenhaus: "Ich bin stark und habe viel Hoffnung, und ich mache meine Behandlung weiter, wie immer." Bei seinen Fans bedankte er sich für die vielen guten Wünsche, wie diese hier: "Pele, wir sind zusammen, du bist unser, alles Gute. und gute Besserung." "Pelé, wir sind bei dir, Brasilien ist zusammen, bleib stark." Auch Fußballstars wie Kylian Mbappé und Rivaldo Ferreira sendeten Genesungswünsche. Beim letzten WM-Gruppenspiel Brasilien gegen Kamerun am Freitag entrollten Fans zu Ehren ihres Fußballhelden ein riesiges Banner. Nicht nur für sie ist der mehrfache Weltmeister und ehemalige Sportminister von Brasilien, einfach einer der größten Spieler aller Zeiten.
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Der brasilianische Fußball-Star Pelé meldete sich per Instagram aus dem Krankenhaus. Eine Lokalzeitung hatte zuvor berichtet, der an Krebs leidende 82-Jährige werde palliativmedizinisch betreut.

Jürgen Klinsmann hat tief bewegt eine Botschaft an die schwer kranke brasilianische Fußball-Ikone Pelé gesendet. "Wir beten für Pelé", sagte der Weltmeister von 1990 und frühere Bundestrainer am Sonntag auf einer Pressekonferenz als Mitglied der Technischen Studiengruppe der FIFA (TSG): "Ich habe ihn oft getroffen. Er ist so eine wundervolle Person. Er ist der beste aller Zeiten, daran gibt es keinen Zweifel."

Fußball-Stars beten für Pelé

Auch der langjährige Arsenal-Trainer Arsène Wenger, Chef der TSG, nimmt Anteil am Schicksal des 82-Jährigen. "Pelé war mein Vorbild, als ich ein Kind war", sagte der 73-Jährige: "Wir wünschen ihm natürlich alles, alles Gute. Ich hoffe, dass es ihm schnell wieder besser geht." Wenger berichtete, er habe "vor kurzer Zeit mit seinem Agenten gesprochen. Er war gar nicht so negativ, wie die Nachrichten sind. Er sagte, dass er im Krankenhaus ist, aber nicht in Gefahr. Lassen sie uns also hoffen, dass er sich schnell erholt."

Schwere Krebserkrankung

Pelé selbst veröffentlichte zuvor ein medizinisches Bulletin des Hospitals Albert Einstein in São Paulo. "Edson Arantes do Nascimento wurde zur erneuten Überprüfung seiner Chemotherapie gegen einen im September 2021 festgestellten Dickdarmtumor aufgenommen. Er setzt die Behandlung fort und ist in einem stabilen Zustand", hieß es in der Mitteilung. "Er hat auch gut auf die Behandlung der Atemwegsinfektion reagiert und in den letzten 24 Stunden keine Verschlechterung gezeigt."

Pelé reagiert nicht Chemotherapie

Zuvor hatte die Zeitung "Folha de S. Paulo" berichtet, Pelé spreche nicht mehr auf die Chemotherapie an. Die Krebsbehandlung im Hospital sei ausgesetzt worden, er erhalte nur noch palliative Pflege. Die Palliativmedizin umfasst die Behandlung von Menschen mit fortgeschrittener Erkrankung und begrenzter Lebenserwartung.

mth DPA Reuters

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