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Leichtathletik WM: Katharina Molitor gewinnt Speerwurf-Gold

Am letzten Wettkampftag der Leichtathletik-WM in Peking erzielt das deutsche Team die zweite Goldmedaille. Speerwerferin Katharina Molitor wirft im allerletzten Versuch so weit, wie nie zuvor.

Die deutsche Speerwerferin Katharina Molitor gewinnt Gold bei der Leichtathletik WM in Peking

Die deutsche Speerwerferin Katharina Molitor gewinnt Gold bei der Leichtathletik WM in Peking

Die Leverkusenerin Katharina Molitor ist erstmals Speerwurf-Weltmeisterin. Die 31-Jährige löste damit bei der Leichtathletik-WM in Peking Christina Obergföll ab. Molitor gewann die zweite Goldmedaille für das deutsche Team in diesem Wettkampf. In ihrem letzten Versuch kam sie auf 67,69 Meter - und warf damit so weit, wie noch nie zuvor. Sie übertrumpfte damit noch die Chinesin Huihui Lyu (66,13). Bronze ging an die Südafrikanerin Sunette Viljoen (65,79). Titelverteidigerin Obergföll verpasste 14 Monate nach der Geburt ihres Sohnes Marlon als Vierte mit 64,61 Metern eine Medaille.

Erster internationaler Titel

Die Offenburgerin Obergföll warf aber persönliche Saisonbestweite. Für Molitor war es der erste internationale Titel. Sie ist damit die dritte deutsche Weltmeisterin in dieser Disziplin nach Steffi Nerius (2009 in Berlin) und Obergföll (2013 in Moskau). 

Olympiasiegerin und Weltrekordlerin Barbora Spotakova aus Tschechien, die im vergangenen Jahr nach ihrer Babypause gleich wieder Europameisterin geworden war, hatte mit 60,08 Metern überraschend den Endkampf der besten Acht verpasst. Christin Hussong (Zweibrücken) wurde bei ihrem WM-Debüt Sechste, Ex-Europameisterin Linda Stahl (Leverkusen) Zehnte.

lie / DPA

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