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Deutscher bei Darts-WM weiter Max Hopp schlägt Favorit van der Voort

Max Hopp bejubelt seinen Sieg gegen Vincent van der Voort
Der deutsche Profi Max Hopp erreichte die zweite Runde bei der Darts-WM in London
© John Walton/DPA
Überraschung bei der Darts-WM in London. Der 20-jährige Max Hopp hat den Niederländer Vincent van der Voort geschlagen. Dabei war er vor zwei Jahren noch genau an diesem Rivalen gescheitert.

Der deutsche Profi Max Hopp hat bei der Darts-Weltmeisterschaft in London eine Überraschung gelandet. Der 20 Jahre alte Idsteiner schlug am Donnerstagabend den Niederländer Vincent van der Voort in seinem Auftaktmatch mit 3:1 und erreichte damit die zweite Runde. Für Hopp war es der erste Sieg gegen van der Voort und überhaupt erst der zweite Erfolg in der Hauptrunde bei einer Weltmeisterschaft. "Ich bin so froh, ihn endlich geschlagen zu haben. Ich habe gut gekämpft, habe gut gespielt", sagte Hopp.

Max Hopp widmet Erfolg Sohn seiner Freundin

Der Darts-Profi mit dem Spitznamen "The Maximiser" wurde nach seinem Coup gegen den 41-Jährigen von den Zuschauern überschwänglich gefeiert. Er widmete den Erfolg dem Sohn seiner Freundin, der zuhause noch in die Schule gehen musste und nicht in den Alexandra Palace reisen konnte. "Jetzt habe ich es in die zweite Runde geschafft, das heißt, er hat Winterferien und kommt mit", sagte Hopp im ZDF-Morgenmagazin. "Er hat gesagt: Bitte, bitte gewinn' das, ich will das so sehr."

Hopp musste nur den ersten Satz abgeben, zeigte dann aber eine äußerst konzentrierte Leistung und glänzte mit insgesamt sechs 180-Punkte-Würfen. "Dieses Jahr, da gab's viele Höhen und Tiefen. Da habe ich gesagt: Komm jetzt, für die WM bereitest du dich wirklich gewissenhaft vor", sagte der Junioren-Weltmeister von 2015.

Der zweite deutsche Vertreter Dragutin Horvat (Kassel) war am Dienstag am Australier Simon Whitlock mit 0:3 gescheitert. Hopp, der seine Zweitrundenpartie nach Weihnachten am nächsten Mittwoch (14 Uhr/Sport1) gegen den Weltranglisten-13. Kim Huybrechts aus Belgien absolviert, hat damit die Erwartungen bereits übertroffen und kann fortan frei aufspielen. Mit einem weiteren Erfolg könnte der Youngster als erster Deutscher in das Achtelfinale einziehen. 

jek DPA

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