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Gold-Kanute Grimm: "Ein Hammergefühl"

Slalom-Kanute Alexander Grimm hat bei den Olympischen Spielen in Peking die erste Goldmedaille für die deutsche Mannschaft erobert. Der 21-Jährige gewann im Kajak-Einer vor dem Franzosen Fabien Lefèvre und Benjamin Boukpeti aus Togo. Dabei sah es vor dem letzten Lauf gar nicht gut aus.

Für Slalom-Kanute Alexander Grimm war die Fahrt zu olympischem Gold ein "Hammergefühl". Der 21-jährige Augsburger gewann am Dienstag im Shunyi-Park von Peking überraschend das Rennen im Kajak-Einer vor dem Franzosen Fabien Lefevre und Benjamin Boukpeti aus Togo und war danach schier aus dem Häuschen. "Das war seit Kindertagen mein Traum. Ich kann das noch gar nicht realisieren", sprudelte es aus dem Sportsoldaten heraus. Vor vier Jahren in Athen hatte in Thomas Schmidt aus Bad Kreuznach ebenfalls ein Deutscher in dieser Disziplin triumphiert. Für die deutschen Slalom-Kanuten war es bereits die insgesamt 18. Olympia-Medaille.

Mit einem fulminanten zweiten Durchgang hatte Grimm am vierten Wettkampftag der Spiele die ersehnte erste Goldmedaille für die deutsche Mannschaft herausgefahren. "Alles hat zusammengepasst. So ein Gefühl hatte ich noch bei keinem Wettkampf. Ich glaube, ich kann das erst realisieren, wenn ich das Gold um den Hals hängen habe", sagte der Deutsche.

"Motivation für viele"

Auch Olaf Heukrodt, Präsident des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV), hatte das Kajak-Finale sichtlich mitgenommen: "Da geht einem der Puls hoch. Man fiebert mit und hofft, dass einige andere langsamer fahren." Bundestrainer Jürgen Köhler fiel ein Stein vom Herzen: "Für die Sportart ist das ganz entscheidend. Die erste Goldmedaille für Deutschland ist Motivation für viele."

Grimm, der nach dem ersten Lauf noch an vierter Stelle gelegen hatte, fuhr im zweiten Durchgang wie entfesselt durch den Eiskanal und legte in der Gesamtfahrtzeit beider Läufe von 171,70 Sekunden eine Marke vor, die keiner seiner Rivalen unterbieten konnte. Noch am nächsten kam ihm der Franzose Lefevre, der vor dem entscheidenden Durchgang noch 0,1 Sekunden vor Grimm gelegen hatte. Für eine riesige Überraschung sorgte Boukpeti. Der Togoer hatte nach dem ersten Lauf sogar geführt und holte als erster Afrikaner eine Kanu-Slalom- Medaille.

Benzien raus im Halbfinale

Zuvor hatte der Slowake Michal Martikan im Canadier-Einer seinen zweiten Olympiasieg nach 1996 gefeiert. Der Weltranglisten-Erste setzte sich im Finale vor David Florence aus Großbritannien und dem Australier Robin Bell durch. Als einziger deutscher Starter war der Leipziger Jan Benzien als Letzter im Halbfinale ausgeschieden. Auch der Olympiasieger von 2000 und 2004, Tony Estanguet aus Frankreich, war überraschend frühzeitig gescheitert.

DPA/kbe

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(