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Pauline Schäfer im stern: Deutsche Weltmeisterin am Schwebebalken: "Habe das Leben nie als Verzicht empfunden"

Pauline Schäfer schaffte die Sensation. Sie wurde im Oktober Weltmeisterin am Schwebebalken. Der stern hat die 20-jährige Turnerin beim Training am Olympiastützpunkt in Chemnitz besucht.

Turnerin Pauline Schäfer auf dem Schwebebalken in Stuttgart

Turnerin Pauline Schäfer auf dem Schwebebalken in Stuttgart

Ihr so unerwarteter wie großartiger Sieg strahlte so richtig nur wenige Tage. Schnell legte sich wieder der Alltag über das Leben der Pauline Schäfer. Sicher, sie bekommt seit jenen Tagen im Oktober mehr Anfragen für Interviews, doch Turnen bleibt eine Randsportart in Deutschland. Auch eine Weltmeisterin am Schwebebalken ändert daran nichts.

Es war also an der Zeit, der 20-jährige Schäfer einmal bei ihrer Arbeit am Olympiastützpunkt in Chemnitz über die Schulter zu schauen. Wie macht sie das nur? Noch dazu in einer Sportart, die trainingsintensiv wie keine andere ist, seit frühester Kindheit? Und deshalb doch eigentlich Nationen wie China oder Russland bevorteilt, wo der Drill noch als wirksames Instrument gilt.

Immer wieder. Jeden Tag.

Zwei Tage erlebte man eine Frau, die sich mit jenem Gerät plagte, das sie in Montreal in ihrer WM-Übung noch so fehlerfrei beherrschte. Und die doch nie aufhörte, sich selbst herauszufordern. Immer wieder. Jeden Tag. Selbst im Zustand großer Erschöpfung.

Das Leben als Turnerin – nichts als eine riesen Quälerei? "Ich habe das nie als Verzicht empfunden", sagt Pauline Schäfer. Olympia 2020, das sei ab sofort das große Ziel. Sieht man einmal von der Wahl zur Sportlerin des Jahres ab, die am Sonntag stattfindet. Sie gilt auch dort als eine der Favoritinnen. 

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