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BVB-Star im Visier der Justiz: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Aubameyang

Schwere Vorwürfe gegen Pierre-Emerick Aubameyang. Eine Beraterin bezichtigt Dortmunds Sturmstar, sie nicht bezahlt und beinahe überfahren zu haben. Doch es gibt Zweifel an ihren Aussagen.

Der Dortmunder Pierre-Emerick Aubameyang hat Ärger mit der Justiz

Der Dortmunder Pierre-Emerick Aubameyang hat Ärger mit der Justiz

Erneut ist offenbar ein Fußball-Profi des BVB in das Visier der Justiz geraten: Die Staatsanwaltschaft Dortmund ermittele gegen Pierre-Emerick Aubameyang wegen des Verdachts auf Erschleichung von Leistung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, berichtet die "Bild"-Zeitung. Eine ehemalige PR-Beraterin habe den Gabuner angezeigt.

Die Frau behauptet demnach, sie habe im vergangenen Jahr mehrere Wochen für Aubameyang gearbeitet. Der Fußballer habe sie jedoch nicht für ihre Tätigkeit bezahlt. Zudem sei es zu einem gefährlichen Zwischenfall gekommen. Aubameyang habe sie beinahe angefahren.

"Als er mich sah, hat er Vollgas gegeben"

"Ich stand auf der Straße abseits des Trainingsgeländes, er hatte mich dorthin bestellt", zitiert die "Bild"-Zeitung die PR-Beraterin. "Als er mich sah, hat er den Kopf gesenkt, Vollgas gegeben und auf mich drauf gehalten. Wäre ich nicht zur Seite gesprungen, hätte er mich mit seinem goldenen Lamborghini erwischt."

Der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Henner Kruse, bestätigte der "Bild"-Zeitung, dass seine Behörde ermittelt. "Ja, es ist richtig. Die Ermittlungen stehen aber noch am Anfang." Aubameyang wurde den Angaben zufolge noch nicht vernommen. Die Staatsanwaltschaft sei bisher mit der Übersetzung französischsprachiger Unterlagen beschäftigt.

Laut "Bild" bestehen durchaus Zweifel an den Aussagen des angeblichen Opfers. Die Frau könne auch eine Stalkerin des BVB-Stars sein, heißt es. Denn schon im vergangenen Jahr soll der Verein sie aufgefordert haben, sich Aubameyang und der Geschäftsstelle nicht mehr zu nähern.

Weitere Ermittlungen gegen Reus

Unterdessen ermittelt die Staatsanwaltschaft auch weiter gegen Aubameyangs Teamkollegen Marco Reus. Der Offensivspieler hatte bereits im vergangenen Jahr wegen Fahrens ohne Führerschein in sechs Fällen einen Strafbefehl über 540.000 Euro erhalten.

Doch Zeugen gaben an, Reus noch öfter am Steuer eines Autos gesehen zu haben. Sollte sich dies bewahrheiten, droht dem Profi-Fußballer sogar ein Eintrag im Führungszeugnis – er wäre vorbestraft.

mka

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