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Etikette beim Golfspielen: Die absoluten No-gos

Das Golfspielen erfordert gewisse Benimmregeln, die Respekt und Höflichkeit voraussetzen, damit alle Spieler Freude an diesem Sport haben.

Von Michael Specht

Fairplay und Sicherheit auf dem Platz sorgen für ein entspanntes Spiel

Fairplay und Sicherheit auf dem Platz sorgen für ein entspanntes Spiel

Das Golfspielen erfordert gewisse Benimmregeln, die Respekt und Höflichkeit voraussetzen, damit alle Spieler Freude an diesem Sport haben. Hier die Wichtigsten:

  • Nie einen Probeschwung in unmittelbarer Nähe von Personen machen.
  • Bereitet sich ein Spieler auf seinen Schlag vor, sollte er nicht durch Reden oder Bewegen anderer Spieler gestört werden. Auch ein empfangbereites Handy bei sich zu haben oder gar telefonieren ist ein No-go.
  • Wichtig ist, wo man während des Abschlags des Mitspielers steht. Niemals vor der gedachten Linie zwischen den Markern. Nicht unmittelbar hinter dem Spieler und auch nicht schräg hinter ihm, dass er im Rückschwung Mitspieler sehen kann. All dies lenkt ab und stört.
  • Derjenige Spieler, der das letzte Loch gewonnen hat, hat am nächsten Abschlag die Ehre, darf also zuerst abschlagen.
  • Niemals nach einem Ball schlagen, wenn sich vor einem noch Spieler innerhalb der Schlaglänge befinden. Man hält stets einen ausreichenden Sicherheitsabstand. Keiner möchte von einem Golfball am Kopf getroffen werden.
  • Auf dem Grün tritt man nicht in die Puttlinie (gedachte Linie zwischen Ball und Loch) der Mitspieler.
  • Puttet ein Spieler, sollte keiner reden oder sich bewegen.
  • Man steht auch nicht in der Verlängerung der Puttlinie, nach hinten wie nach vorn.
  • Es puttet immer derjenige zuerst, dessen Ball am weitesten vom Loch entfernt liegt.
  • Man geht nicht vom Grün herunter, bevor nicht der letzte Mitspieler eingelocht hat.
  • Tasche oder Trolley mit Tasche haben auf dem Vorgrün und auf dem Grün nichts verloren.
  • Hinterlässt der Ball auf dem Grün einen Einschlag, muss dieser sorgfältig beseitigt werden. Am besten geht dies mit einer Pitchinggabel.
  • Man sollte so zügig wie möglich spielen und Verzögerungen vermeiden.
  • Könnte der Ball nach dem Abschlag im Aus oder außerhalb eines Wasserhindernisses liegen, so sollte, um Zeit zu sparen, ein provisorischer Ball gespielt werden. Wer erst sucht und dann zurück zum Abschlag laufen muss, hält alle übrigen Spieler auf.
  • Falls Sie einen Ball suchen müssen und andere Spieler hinter Ihnen warten, müssen Sie diese durchspielen lassen und erst dann weiterspielen, wenn diese außer Reichweite sind.
  • Hat der letzte Mitspieler eingelocht, verlässt man unverzüglich das Grün und gibt es so für die nachfolgenden Spieler frei. Zuvor ist unbedingt der Flaggenstock wieder ins Loch zu stecken.
  • Zweier-Flights haben Vorrang vor Dreier- und Vierer-Flights. Man sollte ihnen unaufgefordert Gelegenheit geben, durchzuspielen.
  • Fliegt nach dem Schlag ein Rasenstück (Divot) aus dem Fairway, muss es zurückgelegt und festgetreten werden. Andernfalls würde der Golfplatz bald aussehen wie ein zerfurchter Kartoffelacker.
  • Nach einem Schlag aus dem Bunker sind die Spuren komplett mit einer Harke zu beseitigen.
Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.