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Rekordspiel in Wimbledon: Es läuft und läuft und läuft...

Erst kapitulierte die Anzeigentafel, dann mussten sich Nicolas Mahut und John Isner der einbrechenden Dunkelheit beugen. Am Donnerstag wird das längste Spiel in der Tennisgeschichte fortgesetzt. Ende offen.

Das längste Spiel in der Tennisgeschichte wird am Donnerstag in Wimbledon fortgesetzt. Beim Stand von 59:59 im fünften Satz hatten der Franzose Nicolas Mahut und der US-Amerikaner John Isner am Mittwochabend die Entscheidung ihres Rekord-Matches wegen des Einbruchs der Dunkelheit verschieben müssen. Bereits am Dienstagabend hatten die beiden das Spiel unterbrochen. Mit einer Dauer von zehn Stunden ist es das längste Spiel bei einem Grand-Slam-Turnier.

Allein der fünfte Satz dauerte bislang sieben Stunden und sechs Minuten, was allein ausreichen würde, den bisherigen Rekord von sechs Stunden und 33 Minuten für ein komplettes Spiel bei den French Open aus dem Jahr 2004 einzustellen. Isner hatte bereits vier Matchbälle, doch Mahut konnte sie allesamt abwehren. Die Höhe des Zwischenstands überforderte sogar die Anzeigetafel, sie fiel aus, als es 48:48 stand.

Kurz nach 21.00 Uhr Ortszeit diskutierten die beiden Spieler mit einem der Veranstalter, ob das Spiel unterbrochen werden sollte. "Ich will weiterspielen", sagte Mahut, "aber ich kann nichts mehr sehen." Auch die Zuschauer forderten, dass das Match weitergehen solle, verabschiedeten sich dann aber mit stehenden Ovationen von den Spielern.

APN / APN
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