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Wimbledon: Petkovic weint, Lisicki hofft

Und wieder wurde es nichts mit dem ersten Wimbledon-Achtelfinale ihrer Karriere: Andrea Petkovic verlor in der dritten Runde gegen die Kasachin Sarina Dijas. Drei deutsche Spielerinnen haben am Samstag noch eine Chance.

Andrea Petkovic

Wehrte zwei Matchbälle ab und scheiterte trotzdem: Andrea Petkovic bei der Vorhandannahme

Einen Tag nach dem Wimbledon-Coup von Dustin Brown hat eine weinende Andrea Petkovic ihre Achtelfinal-Premiere verpasst. Die 27-Jährige aus Darmstadt musste sich am Freitagabend der Kasachin Sarina Dijas mit 5:7, 4:6 geschlagen geben und schied als siebte von anfangs zehn deutschen Tennis-Damen aus. Schon auf dem Platz kämpfte sie mit den Tränen, in der Pressekonferenz sprach sie später weinend von familiären Problemen, auf die sie nicht näher eingehen wollte.

Damit schaffte es die Hessin auch im fünften Anlauf auf dem ungeliebten Rasen nicht in die Runde der besten 16. Nach 1:50 Stunden musste sie der Weltranglisten-34. aus Almaty gratulieren und schlich sichtlich mitgenommen vom Court. Durch die Niederlage verspielte die deutsche Nummer zwei auch ein reizvolles Duell mit Maria Scharapowa.

Drei deutsche Spielerinnen wahren Chance auf Achtelfinale

An diesem Samstag haben Angelique Kerber, Sabine Lisicki und Tatjana Maria bei dem Klassiker in London noch die Chance auf den Einzug in das Achtelfinale. Die frühere Finalistin Lisicki bekommt es mit der French-Open-Halbfinalistin Timea Bacsinszky aus der Schweiz zu tun. Kerber spielt gegen die Spanierin Garbiñe Muguruza und hat die Chance auf eine Revanche für ihre Niederlage in der dritten Runde von Paris. Maria tritt gegen die Australian-Open-Halbfinalistin Madison Keys aus den USA an.

Für Petkovic dagegen ging nach einer insgesamt enttäuschenden Vorstellung das Wimbledon-Abenteuer zu Ende. Schon beim Seitenwechsel nach dem 2:5 kämpfte sie mit den Tränen und vergrub ihr Gesicht im weißen Handtuch, kämpfte sich aber nochmal zurück und wehrte beim Stand von 3:5 zwei Matchbälle ab. Nach knapp zwei Stunden aber musste sie sich geschlagen geben, als eine Vorhand im Aus landete.

mai/DPA

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