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Australian Open: Aufschlag Becker, ähhh Djokovic

Wer ist hier eigentlich der Lehrmeister und wer der Spieler? Beim Duo Becker/Djokovic ist das nicht ganz klar. Der Serbe parodierte bei den Australian Open den Aufschlag seines Trainers.

Nach seinem Achtelfinalsieg gegen den Italiener Fabio Fognini legte Novak Djokovic noch eine kleine Extraeinheit ein. Zur Freude der 15.000 Zuschauer in der Rod Laver Arena imitierte der Serbe den Aufschlag seines neuen Trainers Boris Becker. "Das war ein Aufschlag aus deinen besten Zeiten", meinte Djokovic nach der Parodie. "Heute bewegst du dich so", sagte der Titelverteidiger lachend und lief humpelnd und mit der Hand in den Rücken gestützt über den Platz.

"Nicht schlecht, nicht schlecht"

Allerdings hatte Djokovic auch nette Worte für den dreimaligen Wimbledonsieger parat. "Boris arbeitet wirklich hart. In Miami will er mit mir ein paar Bälle auf dem Platz schlagen. Ich freue mich, ein paar Return-Winner gegen dich zu machen", sagte Djokovic in Richtung Becker. Der 46-Jährige verfolgte die kleine Showeinlage lachend auf der Tribüne. "Nicht schlecht, nicht schlecht", kommentierte Becker die Art, wie der Serbe seinen Aufschlag nachmachte. Und nahm die Veralberung mit Humor. "Solange er gewinnt, darf er solche Späße machen."

swd/DPA / DPA

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