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Basketball: Bamberg gewinnt im ersten Finalspiel deutlich gegen Ulm

Gleich im ersten Spiel der Finalserie kassierte Ulm eine herbe Packung. Der Außenseiter sah über die gesamte Spieldauer kein Land gegen Bamberg und muss für die anstehenden Matches ordentlich zulegen, um kein Final-Debakel zu erleben.

Die Brose Baskets Bamberg haben gleich im ersten Final-Spiel um die deutsche Basketball-Meisterschaft ein Ausrufezeichen gesetzt. Beim 98:72 (49:28) dominierte der zweimalige Double-Gewinner den Außenseiter ratiopharm Ulm jederzeit und feierte einen ungefährdeten Sieg.Der Titelverteidiger legte vor 6.800 Zuschauern in der ausverkauften heimischen Halle wie gefürchtet los. Mit reichlich Dreiern und spektakulären Körben wurden die Ulmer bei ihrer erst zweiten Final-Teilnahme nach 1998 gleich zurechtgewiesen.Einseitiger SpielverlaufVor allem dem zum besten Spieler der Saison gekürten John Bryant war es zu verdanken, dass der 15:26-Rückstand der Gäste nach dem ersten Viertel nicht noch höher ausfiel. Bei den Franken trafen alle Spieler durch die Bank. Sogar Center Tibor Pleiß versuchte sich erfolgreich von außen.

Mit der deutlichen Führung im Rücken verwalteten die Gastgeber den Vorsprung im zweiten Viertel souverän; die Defensive des Außenseiters stand nun wenigstens etwas stabiler gegen den Angriffswirbel von Brian Roberts & Co. Doch vorne lief nicht viel für die in den Playoffs bis zu diesem Match ungeschlagene Mannschaft von Coach Thorsten Leibenath, der zum Unmut einiger Bamberger zum besten Trainer der Saison gekürt worden war.

Doch im Finale strahlten die nur zum Playoff-Auftakt gegen Bonn besiegten Bamberger wieder die gewohnte Stärke aus, die ihnen zuletzt zwei Double und insgesamt fünf Titel nacheinander beschert hatte.Schaulaufen im SchlussviertelIm insgesamt vierten Duell in dieser Saison gab es den vierten Sieg für die "Übermannschaft der vergangenen Jahre“ (Leibenath). 57 Prozent getroffene Dreier in der ersten Halbzeit war eine von mehreren eindrucksvollen Zahlen.

Hungrig präsentierte sich das Team von Coach Chris Fleming ("Das Kribbeln ist nicht anders als beim ersten Finale“) auch nach dem Seitenwechsel. Mit 7:0-Punkten wurden die Hoffnungen der Ulmer auf eine Aufholjagd schnell gedämpft. Auch wenn die Gäste nicht aufsteckten, kamen sie nie wirklich ran; 73:49 hieß es nach dem dritten Viertel.

Beim Schaulaufen im Schlussabschnitt passierte dann nicht mehr viel und ähnlich wie beim Auswärtserfolg in der Liga (102:74) fiel der Bamberger Erfolg hoch aus.Erfolgreichste Werfer für die Gastgeber waren PJ Tucker mit 18 Punkten und Brian Roberts mit 17. Bei Ulm hatten John Bryant und Isaiah Swann je 13 Zähler auf dem Konto. Das nächste Duell in der Serie steht am Mittwoch in Ulm an, ehe es am kommenden Sonntag ein Wiedersehen in Bamberg gibt.

sportal.de / sportal

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