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Spiel dauerte nur 58 Minuten: Auftaktmatch absichtlich verloren? Wimbledon verdonnert Tennisprofi zu saftiger Geldstrafe

Weil er sich offensichtlich nicht besonders anstrengte, verlor der australische Tennisprofi Bernard Tomic sein Erstrundenmatch in Wimbledon bereits nach 58 Minuten. Nun bitten ihn die Turnierverantwortlichen zur Kasse.

Hat Bernard Tomic sein Erstrundenmatch in Wmbledon absichtlich verloren?

Hat Bernard Tomic sein Erstrundenmatch in Wmbledon absichtlich verloren?

Getty Images

Der australische Tennisprofi Bernard Tomic muss beim Grand-Slam-Turnier in Wimbledon 45.000 Pfund Strafe zahlen. Das teilte der Turnierveranstalter am Donnerstag mit. Er hatte sein Auftaktspiel gegen den Franzosen Jo-Wilfried Tsonga am Dienstag in nur 58 Minuten 2:6, 1:6, 4:6 verloren. Dabei hatte er auf Beobachter mehrfach lustlos gewirkt, lief erreichbaren Bällen nicht hinterher oder schlug das Spielgerät offenbar absichtlich ins Netz. 

Weil er damit nicht die professionellen Standards befolgt haben soll, sei der 26-Jährige zu der Höchststrafe von umgerechnet rund 50 000 Euro verurteilt worden. Damit wollen die Veranstalter auch verhindern, dass man nur für das Antrittsgeld teilnimmt. Die Strafe entspricht nämlich der Summe des Preisgeldes für die erste Runde.

Vor zwei Jahren war Tomic bereits wegen eines ähnlich lustlosen Auftritts ebenfalls zu einer Geldstrafe verurteilt worden.

fin / DPA

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