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Golf: Deutsche Golfer in Dubai glänzend im Rennen

Zwei deutsche Golfer vor der Abschlussrunde auf Siegkurs, das hat es lange nicht gegeben – bei der Dubai Desert Classic haben Marcel Siem und Martin Kaymer sich eine tolle Ausgangsposition erarbeitet.

Marcel Siem und Martin Kaymer haben nach dem dritten Tag des Dubai Desert Classic glänzende Chancen auf den Turniersieg. Hinter Spitzenreiter Lee Westwood, der dank einer 67er Runde mit insgesamt 15 Schlägen unter Par die Führung übernahm, belegt Siem den zweiten Platz.

Er teilt sich die Position mit dem Schotten Stephen Gallacher. Beide haben nur einen Schlag Rückstand auf Westwood. Das Spitzentrio spielte auf der dritten Runde im Emirates Golf Club in einem Flight zusammen und die Konstellation mit Westwood an seiner Seite hatte Siem zunächst ein wenig beeindruckt.

Siem erst nervös, dann stolz

"Ich war ein bisschen nervös, mit der Nummer drei der Welt zu spielen ist für mich schon ungewöhnlich. Aber dann habe ich es genossen, er ist ein netter Kerl und ich bin stolz, dass ich das so gut hinbekommen habe", erklärte Siem bei europeantour.com nach seiner 68er Runde (-4).

Er haderte ein wenig damit, dass er einige Putts zu defensiv gespielt habe, aber insgesamt durfte er sich über eine starke Leistung freuen. Zumal die Bedingungen am dritten Tag ein bisschen schwieriger waren. Der Wind hatte aufgefrischt und die Fahnenpositionen waren deutlich herausfordernder als an den ersten beiden Tagen.

Kaymer hatte Pech mit einigen Putts 

Einen Tag nach dem ersten Hole-in-One seiner Karriere wahrte auch Martin Kaymer seine Chance auf seinen ersten Saisonsieg. Zwar fiel er nach einer 70er Runde von Rang zwei auf fünf zurück, aber der Abstand zu Westwood beträgt nur zwei Schläge. "Ich muss wie Donnerstag und Freitag spielen. Das war brillant", meinte Kaymer nach 29 Putts bei einem Bogey und drei Birdies. "Ich hatte viele Chancen, aber einige Putts sind wirklich knapp vorbeigegangen. Aber es ist okay. Ich denke positiv", meinte Kaymer.

Verlierer des dritten Tages beim Dubai Desert Classiv waren Rory McIlroy und Thomas Björn, die ihre Halbzeitführung nicht verteidigen konnten. Beide hatten gerade am Ende der Runde Schwierigkeiten. Der Däne Björn fiel mit drei Bogeys auf den letzten vier Löchern vom ersten auf den neunten Rang zurück, McIlroy musste nach Bogeys auf der 14 und 16 mit einer 72er Par-Runde zufrieden sein und geht von Position fünf aus auf die Schlussrunde.

sportal.de / sportal

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