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Golf: Dustin Johnson gewinnt das The Barclays

Fünfmal hat Dustin Johnson auf der US PGA Tour gewonnen, zweimal musste er dabei nur drei Runden spielen – er scheint ein Freund der Kurzarbeit zu sein. Anders als 2009 in Pebble Beach wusste Johnson beim The Barclays schon vorher, dass auf keinen Fall vier Runden gespielt werden würden.

Dustin Johnson hat das The Barclays gewonnen und seinen ersten Saisonsieg gefeiert. Für den Amerikaner war es der fünfte Erfolg auf der US PGA Tour und bereits der zweite, bei dem er lediglich drei Runden absolvieren musste. 2009 hatte er das verkürzte ATT National in Pebble Beach gewonnen.

Johnson verwies mit 19 Schlägen unter Par seinen Landsmann und Titelverteidiger Matt Kuchar (-17) auf den zweiten Platz. "Das fühlt sich großartig an. Ich habe das ganze Jahr eigentlich schon ganz gut gespielt, aber einfach keinen Sieg hinbekommen. Der Putter hat mich manchmal ein wenig im Stich gelassen. Diese Woche sind endlich ein paar Bälle reingegangen und das ist natürlich toll", freute sich Johnson bei pgatour.com.

Wettlauf mit dem Wetter 

Er gewann nicht nur das Duell auf dem Platz sondern auch den Wettlauf mit dem Wetter. Denn es war keinesfalls klar, dass die dritte Runde zu Ende gespielt werden könnte.

Wegen des herannahenden Hurricanes Irene hatten die Veranstalter des ersten Turniers der FedEx-Cup-Playoffs frühzeitig beschlossen, nicht mehr 54 Löcher spielen zu lassen. Zudem wurden die Akteure am dritten Tag allesamt mit einer frühen Startzeit auf den Platz im Plainfield Country Club in Edison/New Jersey geschickt.

Frühzeitig setzte starker Regen ein, doch alle Spieler konnten ihre Runde noch beenden. Andernfalls wäre das Ergebnis nach zwei Runden gewertet worden und da lag Kuchar noch mit einem Schlag vor Johnson. "Wir hatten Glück, dass das Wetter lange genug hielt", erklärte Johnson bei espn.com.

Johnson glänzt auf den ersten Neun 

Ihm machten die Umstände offensichtlich nichts aus. Johnson erwischte einen glänzenden Start und brachte die ersten neun Löcher mit fünf Birdies, einem Eagle und einem Bogey hinter sich. Auch an den ersten beiden Tagen hatte der 27-Jährige vor allem auf der Front Nine geglänzt.

"Ich wünschte wir hätten die ganze Zeit nur auf den ersten neun Löchern gespielt, dann wäre es eine richtig grandiose Woche gewesen", scherzte Johnson auf der Homepage der PGA Tour. Doch auch so konnte sich das Ergebnis sehen lassen. Mit neun Pars auf den zweiten neun Löchern brachte er seinen Vorsprung souverän ins Clubhaus, da sein Rivale Kuchar mit Bogeys an der elf und zwölf entscheidend an Boden verlor.

Hinter Johnson und Kuchar verbesserte sich Brandt Snedeker mit einer großartigen 61er Runde noch auf den dritten Platz. Er teilte sich diese Position mit Vijay Singh.

Nach dem ersten von vier Playoff-Turnieren um den FedEx-Cup hat Dustin Johnson nun die Nase in der Gesamtwertung vorn. Hinter ihm lauern Matt Kuchar, Nick Watney, Webb Simpson und Luke Donald. Der Sieger des FedEx-Cups kassiert einen Jackpot in Höhe von zehn Millionen US Dollar.

Lars Ahrens 

sportal.de / sportal

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