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Golf: Hunter Mahan gewinnt die Shell Houston Open

Für Hunter Mahan war es in der Vergangenheit relativ einfach, sich von seinen eigenen Gedanken fertig machen zu lassen. Mit der Ungeduld im Nacken scheiterte der US-Amerikaner oft in engen Situationen. Doch nun versucht Mahan, sein Spiel zu genießen und hat Erfolg. Bei der Shell Houston Open bewies er es erneut. 

Denkt man an Hunter Mahan, fällt einem sicherlich der Ryder Cup 2010 ein, als er im entscheidenden Einzel gegen Graeme McDowell versagte und den starken Druck nicht aushielt. Auch die Tränen, die er nach der Niederlage vergoss, sind noch in Erinnerung. Nun ist der US-Amerikaner daran gewachsen und setzte sich bei der Shell Houston Open durch.

Nach dem Gewinn der WGC-Accenture Match Play Championship war es der zweite Sieg in diesem Jahr für Mahan. "Ich bin es leid, immer alles falsch zu machen", erklärte Mahan gegenüber pgatour.com. "Es hat einfach keinen Spaß gemacht. Wir spielen so viele Turniere und da macht es einfach keinen Sinn, sich ständig fertig zu machen. Denn das Spiel ist hart genug."

Mahan fängt Oosthuizen ab

Am vierten Tag ging Mahan mit zwei Schlägen Rückstand auf Louis Oosthuizen auf die Runde. Doch der Südafrikaner verabschiedete sich nach zwei Double-Bogeys an der Fünf und der Acht recht schnell aus dem Titelkampf, obwohl er das Ergebnis auf der Back Nine mit drei Birdies in Folge noch ansatzweise korrigieren konnte und am Ende nach einer 75er Runde auf Platz Drei landete.

Mahan hingegen kam gut in den Tag und beendete seine Runde auf der Front Nine mit einem ersten Birdie. Damit lag er zusammen mit Carl Pettersson auf dem ersten Rang, überholte den Schweden jedoch mit einem weiteren Birdie auf der Zehn. Dem Schweden unterlief an Loch zehn ein Bogey und so setzte sich Mahan auf Platz eins.

Sein verbessertes Spiel und die Art, wie er mit sich selber umgeht, ist auch der Erfolg einer produktiven Zusammenarbeit mit den kanadischen Sportpsychologen Jim Murphy, der ihm erklärte, dass er das Spiel genießen solle. "Es ist sehr einfach, die Gedanken außer Kontrolle geraten zu lassen und sich selbst zu kritisieren. Und das habe ich normalerweise gemacht", erklärte Mahan.

Die Nummer Vier der Welt

Mit dem Glauben an die eigene Stärke reichte am Ende eine 71er Runde, um die knappe Führung (272) von einem Schlag auf Petterson (273) zu halten, der auf dem Redstone GC Tournament Course ebenfalls eine 71 spielte. Oosthuizen platzierte sich mit einer 75 (274) auf Rang drei. Mahan setzte sich damit auch an die Spitze der FedExCup-Wertung und kletterte zudem auf Platz vier der Weltrangliste.

"Ich habe mich schon vor dem Turnier sehr gut gefühlt und von daher war es mir im Hinblick auf Augusta relativ egal, ob ich hier gewonnen hätte oder nicht", so Mahan. "Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass sich der vierte Platz in der Rangliste nicht unheimlich gut anfühlen würde. Es ist allerdings ein wenig surreal."

Titelverteidiger Phil Mickelson kam ebenfalls zu einer 71er Runde und konnte seine Aufholjagd damit nicht erfolgreich fortsetzen. Doch Lefty platzierte sich mit 276 Schlägen auf dem geteilten vierten Rang und durfte zufrieden sein. Für Ernie Els ist der Traum vom Sieg und der Teilnahme am Masters dagegen geplatzt. Für den Südafrikaner reichte es nur zu Platz zwölf und er muss hoffen, eine Einladung zu bekommen, wie sie Greg Norman im Jahr 2002 bekam.

Gunnar Beuth

sportal.de / sportal

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