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Golf Lawrie siegt in Katar, Kaymer vorne dabei


Im Alter von 43 Jahren erlebt Paul Lawrie seinen zweiten Golf-Frühling, Martin Kaymer meldete sich nach seinem verpatzten Saisonstart beim Qatar Masters mit Platz neun zurück.

Paul Lawrie erlebte seine bisher beste Saison im Jahr 1999, als er zunächst das Qatar Masters gewann und wenige Monate später bei der British Open überraschend seinen ersten und bisher einzigen Major-Sieg feierte. Im Alter von 43 Jahren knüpfte der Schotte nun an die gute alte Zeit an.

Beim Qatar Masters feierte er seinen siebten Turniersieg auf der European Tour und natürlich konnte er in der Stunde des Triumphs die Geschehnisse von vor 13 Jahren nicht ausblenden. "Es wäre natürlich zu schön, wenn das wieder gelingen würde", erklärte Lawrie bei europeantour.com.

Paul Lawrie so stark wie lange nicht mehr 

Sein derzeitiger Höhenflug ist schon erstaunlich. Stets haftete ihm das Image an, dass sein Major-Sieg ein einmaliger Ausrutscher war. Tatsächlich konnte er nie an diesen Erfolg anknüpfen, doch seit einigen Monaten tut sich etwas bei Lawrie, der so stark spielt wie selten zuvor in seiner Karriere. Der Sieg beim Katar Masters war seine vierte Top-Ten-Platzierung in Serie, am Montag wird er erstmals seit 2003 wieder unter den ersten 50 in Weltrangliste erscheinen.

In Doha ließ er seinen Konkurrenten keine Chance. Bei dem wegen heftiger Winde an den ersten beiden Tagen auf drei Runden verkürzten Turnier setzte Lawrie (-15) sich souverän mit vier Schlägen Vorsprung auf Jason Day aus Australien sowie den Schweden Peter Hanson (beide -11) durch.

"Ich glaube nicht, dass ich noch besser spielen kann", verriet Lawrie nach seinem Erfolg. Mit einer tollen 65 kontrollierte er am Schlusstag das Geschehen. Lawrie darf nach seinen jüngsten Erfolgen von seiner ersten Ryder Cup-Teilnahme seit 13 Jahren träumen.

Martin Kaymer stark verbessert

Auch Martin Kaymer durfte nach dem völlig missratenen Saisonauftakt vor einer Woche in Abu Dhabi mit einem guten Gefühl auf das Qatar Masters zurückblicken. Der Deutsche belegte einen guten neunten Platz.

Mit 209 Schlägen (71+70+68) lag Kaymer acht Schläge hinter Sieger Paul Lawrie. "Wenn ich die langen Par 5 aggressiv spiele und auch die einfachen Löcher zu Birdies nutzen kann, habe ich noch eine Chance", hatte Kaymer nach der zweiten Runde am Samstag gesagt. Der für Sonntag erhoffte starke Wind blieb allerdings aus, um das Leaderboard zu Gunsten von Kaymer noch einmal durcheinanderwirbeln zu können.

Lediglich zwei Birdies, aber 16 Pars waren auf Kaymers Scorekarte trotzdem der Beleg für seine wiedergewonnene Konstanz. Bereits am Donnerstag schlägt er bei der Dubai Desert Classic zum Schluss seines dreiwöchigen Wüstentrips schon wieder ab. Marcel Siem (210-71+69+70) verpasste die Top Ten auf Rang zwölf. Alexander Cejka (214-73+69+72) landete auf Rang 47 unter 132 Konkurrenten.

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