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Golf Siem und Kaymer verpassen Sieg, Cabrera-Bello jubelt


Während Martin Kaymer auf der Schlussrunde des Dubai Desert Classic einbrach, mischte Marcel Siem bis zum Ende vorne mit. Zum Sieg reichte es aber nicht, den sicherte sich der Spanier Rafael Cabrera-Bello.

Rafael Cabrera-Bello hat das Dubai Desert Classic gewonnen und damit seinen ersten Turniersieg auf der European Tour seit 2009 gefeiert. Der Spanier setzte sich mit einem Ergebnis von 18 Schlägen unter Par vor Stephen Gallacher aus Schottland und dem Engländer Lee Westwood (beide -17) durch.

"Ich hätte gerne noch ein Stechen gespielt, aber Glückwunsch an Rafa. Er hat sehr gut gespielt und 18 unter Par ist ein tolles Ergebnis bei diesen Bedingungen", lobte Gallacher den Sieger bei europeantour.com.

Starker Auftritt von Marcel Siem 

Marcel Siem und Martin Kaymer konnten letztlich nicht in den Kampf um den Titel eingreifen, zumindest Siem blieb jedoch bis zum Ende in Schlagdistanz und durfte sich über einen tollen vierten Platz freuen. In Anbetracht der starken Konkurrenz ist dieses Ergebnis, sein bestes seit Oktober 2009, aller Ehren wert. Mit dem Preisgeld in Höhe von 94.661 Euro hat Siem bereits einen großen Schritt in Richtung Tourkarte für die kommende Saison gemacht.

Nach Birdies an Loch zwei und acht war der 31-Jährige kurzfristig richtig gut dabei, doch Bogeys auf der neun und zwölf sorgten dafür, dass er den Kontakt zur Spitze verlor. Am Ende des Tages stand eine 71 auf seiner Scorekarte, bei den schwierigen Windverhältnissen war das ein gutes Resultat.

Kaymer lässt erst Chancen aus und fällt dann zurück 

Davon war Martin Kaymer ein ganzes Stück entfernt. Auf den ersten drei Löchern ließ ihn sein Putter im Stich und er verpasste jeweils gute Birdie-Möglichkeiten. An Loch vier machte Kaymer dann zwar endlich einen Schlag gut, doch ins Rollen kam er an diesem Tag nicht mehr. Im Gegenteil, ein Doppelbogey an der 15 und ein weiterer Schlagverlust an der 16 machten alle Hoffnungen zunichte. Kaymer kam mit einer 74 ins Clubhaus und fiel auf den geteilten 13. Platz zurück.

Er befand sich damit in guter Gesellschaft, denn die großen Favoriten konnten allesamt die Erwartungen am Schlusstag nicht erfüllen. Rory McIlroy schoss sich frühzeitig aus der Spitzengruppe und wurde nach guten zweiten neun Löchern immerhin noch Fünfter. Auch Thomas Björn aus Dänemark, der am Vortag seine Führung mit drei späten Bogeys verspielt hatte kam auf der letzten Runde nicht mehr in die Nähe des Sieges und landete auf Rang neun.

Topfavorit Lee Westwood fehlte die nötige Präzision auf den Grüns und musste sich schließlich geschlagen geben, als Cabrera-Bello an der 17 das entscheidende Birdie gelang. Westwood und Galacher konnten ihrerseits die Birdie-Möglichkeiten nicht nutzen und mussten sich mit Rang zwei beim Duabi Desert Masters zufrieden geben.

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