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Golf: Stricker führt beim Tournament of Champions

Fünf Schläge Vorsprung nimmt Steve Stricker als Führender beim Tournament of Champions mit auf die letzte Runde, ausruhen kann er sich auf den letzten 18 Löchern aber noch nicht. Wie schnell sich die Dinge ändern können, erfuhr der Amerikaner im positiven Sinne selbst auf der dritten Runde.

Steve Stricker hat sich vor der letzten Runde beim Tournament of Champions auf Hawaii eine komfortable Ausgangsposition erarbeitet. Der 43-Jährige führt mit fünf Schlägen Vorsprung vor Titelverteidiger Jonathan Byrd, Webb Simpson (beide USA) und Martin Laird aus Schottland.

An eine vorzeitige Kapitulation denkt von den Verfolgern niemand, auch wenn keiner so recht an einen Einbruch von Stricker glauben mag – gilt der Routinier doch als einer der konstantesten Spieler auf der Tour. Stricker selbst erlebte auf seiner dritten Runde allerdings, wie schnell sich die Gefühlslage ändern kann.

Tolles Finish von Stricker

Er war bereits mit fünf Schlägen Vorsprung in den dritten Tag gestartet, nach elf Spielbahnen waren davon aber nur noch zwei übrig. Als Stricker dann auch noch einen Ball in den Bunker setzte, haute er mit seinem Schläger leicht auf den Boden – für den sonst eher reservierten Stricker schon ein echter Gefühlsausbruch. "Ich war frustriert in diesem Moment", erklärte er bei pgatour.com hinterher.

Das sollte sich schnell ändern, denn Stricker drehte auf seinen Lieblings-Löchern auf dem Plantation Course in Kapalua mächtig auf. Schon an den ersten beiden Tagen hatte er die letzten vier Spielbahnen mit insgesamt sieben Schlägen unter Par absolviert und daran knüpfte er nahtlos an. Mit vier Birdies in Serie kam er im Clubhaus an, darunter war auch ein Chip-in an der 16.

Laird, Simpson oder Byrd benötigen eine Traumrunde 

Die Voraussetzungen für den Schlusstag sind damit klar: Einer der drei Verfolger muss einen richtigen Lauf haben, um Stricker noch gefährden zu können. "Ich habe keine Ahnung, was man für eine Runde braucht, aber ich denke mindestens acht unter Par müssen es schon sein. Ich kann mir nicht vorstellen, dass (Stricker) mehr als 70 Schläge braucht", rechnete Laird bei pgatour.com vor.

Ein Blick auf die Statistik unterstreicht die Schwere dieses Unterfangens: an den bisherigen drei Tagen waren 66 Schläge (-7) von Kris Kirk und Harrison Frazar die besten Ergebnisse auf Hawaii.

sportal.de / sportal

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