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Golf: WGC Championship - Watson baut seine Führung aus

Der Weltranglistenerste Rory McIlroy und auch Tiger Woods starteten am dritten Tag der WGC Championship wie entfesselt und nahmen die Spitze ins Visier. Doch auf der Back Nine holte das Blue Monster die beiden Topstars auf den Boden der Golf-Tatsachen zurück. In Führung liegt weiter Bubba Watson.

Nach der zweiten Runde hatte Bubba Watson noch gewitzelt, der Blue Monster-Kurs bei der WGC Championship würde ihm nicht liegen. Nach dem Ausbau seiner Führung auf drei Schläge klingt das deutlich nach Understatement, denn Watson greift deutlich nach dem Sieg.

Seine 67er Runde war zwar nicht überragend, da seine Verfolger aber allesamt noch mehr Federn ließen, geht Watson als großer Favorit in den letzten Tag. 199 Schläge stehen derzeit auf seiner Scorekarte, Keegan Bradley und Justin Rose folgen mit drei Schlägen Rückstand.

Martin Kaymer konnte seine glänzende zweite Runde nicht bestätigen. Kaymer schaffte zwar sechs Birdies, vier Bogeys machten den Sturm an die Spitze aber zunichte. Mit einer 70 ging es für den Deutschen ins Clubhaus, mit insgesamt 207 Schlägen liegt er acht hinter Watson und damit – in bester Gesellschaft – auf dem geteilten achten Rang.

Zuviel nachgedacht

Denn auch Tiger Woods und der Weltranglistenerste Rory McIlroy teilen sich mit Kaymer den Platz, der es schwer machen dürfte, noch in den Kampf um den Gesamtsieg eingreifen zu können. Dabei starteten beide furios in den Tag. Woods begann mit drei Birdies in Folge, am sechsten Loch kam eine weiterer hinzu, doch auf den zweiten neun Löchern verhinderte das Blue Monster den Sprung nach ganz vorne.

McIlroy haderte am Ende des Tages mit einer hervorragenden 65, nachdem an den ersten beiden Tagen nicht viel gelingen wollte. Sechs Birdies auf den ersten neun Löchern machten für McIlroy sogar einen Platzrekord möglich, erst recht als an Loch zehn sogar ein Eagle gelang. Dann geriet der Nordire aber ins Grübeln, denn es folgten fünf Mal Par und sogar zwei Bogeys. "Du denkst über vier weitere Birdies auf den letzten sechs nach", sagte McIlroy gegenüber pgatour.com, "aber ganz offensichtlich kommt es dann immer anders."

Und ein wenig ernster fügte er noch hinzu: "Ich sollte mit einer 65 nicht enttäuscht sein, aber ich hätte es einfach noch viel besser machen können.

sportal.de / sportal

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