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Handball Füchse Berlin bezwingen den HSV Hamburg


Die Füchse Berlin haben einen Traumstart in die neue Saison erwischt. Der letztjährige Dritte siegte im Spitzenspiel gegen den Titelverteidiger HSV Hamburg mit 26:25. 

Der HSV Hamburg hat das Spitzenspiel bei den Füchsen Berlin mit 25:26 verloren und am zweiten Spieltag bereits die erste Saisonniederlage hinnehmen müssen. In einer packenden Partie hielt Berlins Keeper Petr Stochl in den letzten 50 Sekunden mit zwei Paraden den Sieg fest.

Die Füchse setzten sich mit 6:0 Punkten damit an die Tabellenspitze. Bester Werfer auf Berliner Seite war Ivan Nincevic mit sieben Toren, dem HSV nützten am Ende auch elf Treffer von Hans Lindberg nichts.

Der Titelverteidiger darf sich immerhin mit der Erkenntnis trösten, dass die erste Saisonniederlage in diesem Jahr einen Spieltag später kam als in der Meisterspielzeit. Seinerzeit hatte der HSV das Auftaktspiel in Göppingen verloren und im weiteren Verlauf nur noch eine weitere Niederlage hinnehmen müssen.

HSV ohne Kraus und Carlen 

Und doch waren die Probleme der Hanseaten in Berlin nicht zu übersehen. Mit Oscar Carlen und Michael Kraus fehlten zwei wichtige Spieler komplett und mit Marcin Lijewski oder auch Pascal Hens sind weitere Akteure noch nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte. Dennoch boten die Hamburger den Füchsen in einer ausgeglichenen Partie bis zum Ende die Stirn.

Die Gäste erwischten sogar den besseren Start, was auch daran lag, dass Keeper Dan Beutler in der Anfangsphase einige gute Paraden zeigte. Bis zum 6:8 nach 15 Minuten war der HSV auf einem guten Weg. Dann kamen die Berliner besser ins Spiel. Die Partie wurde von zwei starken Abwehrreihen dominiert, die Torhüter waren, zumindest bis zur Schlussphase, kein entscheidender Faktor.

Sowohl Silvio Heinevetter auf Seiten der Füchse, noch Beutler, der nach gutem Beginn selten einen Ball zu fassen bekam, vermochten ihrem Team entscheiden zu helfen. Auch der in der zweiten Hälfte kurzzeitig eingewechselte Jogi Bitter brachte Hamburg nicht entscheidend nach vorn.

Was bei den Berlinern sehr gut klappte, war das schnelle Umschalten, wenn der Ball in der Abwehr erobert wurde. Immer wieder kamen sie per Gegenstoß zum Erfolg. Bis zur Pause hatten die Füchse das Spiel mit 14:13 gedreht.

Stochl bringt die Wende 

In der zweiten Halbzeit zog der Gastgeber zunächst auf 18:15 davon, der HSV kam jedoch wieder auf 18:18 heran. Bei diesem Spielstand kam Petr Stochl bei den Berlinern für Heinevetter in den Kasten und diese Maßnahme sollte entscheidenden Anteil am Erfolg haben.

Der HSV ging zwar beim 21:22 ein letztes Mal in Führung, doch dann parierte Stochl drei Bälle in Folge und ermöglichte seiner Mannschaft eine 24:22-Führung. Knapp drei Minuten waren noch zu spielen und es sollte noch einmal heiß hergehen. Der HSV glich noch einmal zum 25:25 aus, als Nincevic aber das 26:25 erzielt hatte, machte Stochl mit zwei weiteren Paraden in der letzten Minute den Sack zu.

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