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Handball HSV Hamburg schlägt Flensburg


Dank eines überragenden Jogi Bitter und einer starken Abwehrleistung konnte der HSV Hamburg mit 27:19 gegen Flensburg gewinnen. Damit ist das Thema Fehlstart für den HSV erstmal vom Tisch.

Der deutsche Meister HSV Hamburg hat trotz großer Verletzungssorgen einen klaren Bundesliga-Sieg gegen die SG Flensburg-Handewitt eingefahren. Die Hanseaten gewannen 27:19 (11:6) und beendeten damit die Serie der Gäste, die zuvor fünfmal in der Liga gewonnen hatten.

Der HSV verbuchte den fünften doppelten Punktgewinn nacheinander und schob sich auf den zweiten Tabellenplatz hinter dem ungeschlagenen THW Kiel.

Kraus, Lijewski und Carlen fehlten

Obwohl Trainer Per Carlén neben den verletzten Michael Kraus (Innenbandriss), Marcin Lijewski (Knöchel-Operation) und Oscar Carlén (Kreuzbandriss) auch noch auf Torwart Dan Beutler (Magen-Darm-Infekt) verzichten musste, bot seine Auswahl im ersten Durchgang eine engagierte Abwehrleistung.

Johannes Bitter, der zwei Siebenmeter parierte, musste nur sechsmal hinter sich greifen. "Jogi Bitter hat die wichtigen Bälle gehalten, daraus resultierten die Vorteile", sagte der ehemalige Bundestrainer Heiner Brand zur Pause im TV-Sender Sport1.

Carlén hatte sein Team hervorragend auf seinen Ex-Club eingestellt. Der Schwede war im November des vergangenen Jahres wenige Tage nach der 24:32-Niederlage in Hamburg entlassen worden.

Defensive war der Schlüssel

Im zweiten Durchgang stand die HSV-Defensive nicht mehr so kompakt wie vor dem Seitenwechsel. Flensburg kämpfte sich bis zur 44. Minute auf drei Tore heran. Vor 12.511 Zuschauern konnte der Gastgeber die Gäste danach aber auf Distanz halten. Mit drei Toren in Folge zum zwischenzeitlichen 24:16 sorgten die Hamburger für die Entscheidung.

Der Sieg war vor allem ein Verdienst der starken Abwehrleistung des HSV, die fast die weiterhin vorhandenen Schwächen in der Offensive komplett überdeckte. Nach dem schweren Startprogramm wird es für den HSV nun etwas leichter. Für die Flensburger ist die Niederlage kein großer Rückschlag, denn in Hamburg, oder auch in Kiel, ist ein Sieg sicherlich keine Pflicht. Und so rangiert man mit 10:4 Punkten jetzt auf dem fünften Platz.

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