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Handball: Kiel bezwingt Belgrad in der Champions League

Ein zwischenzeitlicher Tiefschlaf konnten den THW Kiel in der Königsklasse nicht von einem 36:28-Erfolg gegen Partizan Belgrad abhalten. Für die Zebras war es erst der zweite Sieg im vierten Spiel.

In der Bundesliga hat der THW Kiel die ersten 13 Spiele gewonnen, in der Champions League lief es dagegen bisher nicht rund. Das war phasenweise auch gegen Partizan Belgrad so, am Ende feierten die Zebras dennoch einen deutlichen 36:28-Sieg.

Nach der Niederlage gegen Montpellier und dem Remis bei Ademar Leon war es erst der zweite Sieg der Kieler in der Königsklasse. Durch den Sieg verbesserte sich der deutsche Rekordmeister auf Rang vier der Gruppe D. In der ersten Halbzeit hatten die Gastgeber noch einige Mühe in der Defensive. Erst nach der Pause überzeugten sie.

Den besseren Start hatte zunächst noch der THW: Nach schnellen Gegenstößen und Treffern über Milutin Dragicevic, den Vertreter des verletzten Marcus Ahlm am Kreis, führten die Norddeutschen 7:2 (8. Minute).

Keeper Palicka im Stich gelassen

Doch in der Folge ließ die Kieler Abwehr Torhüter Andreas Palicka immer häufiger im Stich. Belgrads jüngstes Team der Champions League überzeugte mit frischem, frechem Handball. Beim 13:13 (20.) glichen die Gäste aus und gingen kurz vor der Pause erstmals in Führung (18:17).

"Wir sind die erste Halbzeit zu lässig ran gegangen und haben vielleicht gedacht, dass es einfach wird", bekannte Kim Anderson, der mit seinem Team bereits am Mittwoch auswärts erneut gegen Belgrad spielt.

Im zweiten Durchgang stellte Trainer Alfred Gislason Thierry Omeyer ins Kieler Tor. Er legte als sicherer Rückhalt den Grundstein für den Erfolg. Über 24:20 (44.) und 30:22 (50.) zog Kiel davon und fuhr einen letztlich ungefährdeten Heimsieg ein. Henrik Lundström (8), Momir Ilic (7) und Kim Andersson (6) waren die erfolgreichsten Kieler Schützen.

sportal.de / sportal

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