VG-Wort Pixel

Mehr Sport Stabhochsprung-Trio erreicht Finale


Im deutschen Lager gab es Grund zur Freude, nachdem die Damen geschlossen ins Finale des Stabhochsprungs eingezogen waren. Auch Nadine Kleinert gab sich keine Blöße, während Willi Mathiszik sogar einen Weltmeister enttrohnte. Carsten Schlangen musste hingegen aufgeben.

Im Lager der deutschen Stabhochspringerinnen ist die gute Laune zu Hause. Denn alle drei Athletinnen des DSV erreichten den Endkampf. "Ich bin um 4.30 Uhr aufgestanden, habe mich aber sehr fit gefühlt. Bis auf das chaotische Einspringen passte heute alles", sagte Vize-Europameisterin Silke Spiegelburg, die wie auch DLV-Rekordhalterin Martina Strutz mit den übersprungenen 4,55 Metern das Finale erreichte.

Fünf Zentimeter weniger reichten auch für Kristina Gadschiew zum Einzug in den Medaillenkampf der besten Zwölf. Im Finale greift am Dienstag auch Weltrekordlerin Yelena Isinbayeva nach dem WM-Debakel von 2009 wieder nach dem Titel: Die 29 Jahre alte Russin benötigte nur einen Versuch und überquerte 4,55 Meter sicher. "Es ist immer gut, wenn alle Drei im Finale sind", sagte der DLV-Cheftrainer, "dann können sie sich gegenseitig unterstützen. Strutzi und Silke werden den Kampf um die Medaillen aufnehmen."

Kleinert gewohnt souverän

Die dreifache Kugelstoß-Vizeweltmeisterin Nadine Kleinert steht ebenfalls im Finale. Die 35-jährige Magdeburgerin kam in der Qualifikation auf 18,75 Meter. Ebenfalls bei der Medaillenvergabe an diesem Montag dabei ist Christina Schwanitz. Sie stieß mit 19,20 Metern Saisonbestleistung. Hingegen schied Kleinerts Clubkollegin Josephine Terlecki mit schwachen 17,85 Metern aus.

Mathiszik schlägt den Weltmeister

Hürden-Sprinter Willi Mathiszik erreichte in 13,53 Sekunden die nächste Runde und schlug dabei sogar Weltmeister Ryan Brathwaite. "Ich musste schon den Weltmeister schlagen, um weiterzukommen. Es war ein ganzes Stück Arbeit", sagte der 27-jährige Rostocker. Auch der Leipziger Erik Balnuweit erreichte mit 13,57 Sekunden das Halbfinale. Ausgeschieden ist dagegen sein Vereinskollege Alexander John, der in 13,68 Sekunden nur Rang sechs erreichte.

Kwadwo läuft persönliche Bestleistung

100-Meter-Sprinterin Yasmin Kwadwo hat bei der Weltmeisterschaft in Daegu das Halbfinale erreicht. Die 20 Jahre alte Wattenscheiderin stellte im Vorlauf ihre persönliche Bestleistung von 11,29 Sekunden ein und stürmte in die nächste Runde.

Ausgeschieden ist dagegen Lena Günther. 11,36 Sekunden reichten nicht für die Medizinstudentin aus Köln. Für die besten Vorlaufzeiten sorgten die Bulgarin Ivet Lalova und Blessing Okagbare aus Nigeria (beide 11,10). Halbfinals und Endlauf stehen am Montag auf dem WM-Programm.

Schlangen muss aufgeben

Wegen einer Verletzung der Wadenmuskulatur muss 1500-Meter-Läufer Carsten Schlangen seinen Start hingegen absagen. Dies teilte Idriss Gonschinska, Cheftrainer Track im Deutschen Leichtathletik-Verband, auf einer Pressekonferenz mit. Schlangen (30), der EM-Zweite von der LG Nord Berlin, konnte die Abschlusseinheit nicht mehr absolvieren. "Wir haben uns daher entschlossen, seinen WM-Start abzusagen und die Saison abzubrechen", informierte der für die Laufdisziplinen zuständige Cheftrainer.

sportal.de sportal

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker