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Motorrad-WM: Mit nur 51 Jahren: Teambesitzer Stefan Kiefer ist tot

Kurz vor dem WM-Lauf in Malaysia erschüttert eine traurige Nachricht die Motorrad-Fans: Teambesitzer Stefan Kiefer ist in einem Hotel in Sepang gestorben. Die Todesursache ist noch unklar.

Stefan Kiefer, Chef des Motorrad-WM-Teams Kiefer Racing, steht in rot-schwarzer Jacke auf einer Rennstrecke

Stefan Kiefer, Chef des Motorrad-WM-Teams Kiefer Racing, ist mit überraschend verstorben (Archivbild von 2009)

Der deutsche Motorrad-WM-Teambesitzer Stefan Kiefer ist tot. Wie der Rennstall Kiefer Racing in Sepang vor dem ersten Training zum Weltmeisterschaftslauf von Malaysia bekannt gab, starb der 51-Jährige in der Nacht zum Freitag aus ungeklärter Ursache in einem Hotel in Sepang. Kiefer hinterlässt eine Freundin und einen Sohn im sächsischen Bautzen. Wegen des Todes von Kiefer sagte das Team die Teilnahme am Malaysia-Grand-Prix ab.

Der aus Idar-Oberstein stammende Kiefer hatte selbst Rennen bestritten. Mit seinem Bruder Jochen, der Teilhaber des Racing-Teams ist und für die Technik verantwortlich zeichnet, betrieb er ein Motorrad-Geschäft. 1998 gründeten die Brüder den Kiefer-Rennstall. Größte Erfolge feierten sie mit den Weltmeistertiteln von Stefan Bradl (2011/Moto2) und Danny Kent (Großbritannien/2015/Moto3). In dieser Saison starteten der Schweizer Dominique Aegerter und Tarran Mackenzie für das deutsche Team. Für Kiefer fuhren in früheren Jahren unter anderen auch Sandro Cortese, Florian Alt, Luca Grünwald und Max Neukirchner.


tkr / DPA
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