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NBA: Chris Paul verliert bei der Rückkehr nach New Orleans

Chris Paul hatte New Orleans verlassen, um vielleicht öfter im Duell der Großen mitspielen zu können. Bei seiner erstmaligen Rückkehr mit den Clippers an die alte Wirkungsstätte musste der Point Guard beim schlechtesten Team des Westens eine Niederlage einstecken. Dabei spielte der für ihn getauschte Chris Kaman groß auf.

Nach seinem Wechsel von den New Orleans Hornets zu den Los Angeles Clippers fand Chris Paul erstmals wieder den Weg zurück in die New Orleans Arena. Paul hatte die Hornets verlassen, um bessere Chancen auf die Playoffs zu haben. Bei seiner Rückkehr musste er allerdings eine Niederlage einstecken und die Clippers unterlagen mit 90:97.

Dabei zeigte sich das Publikum mit gemischten Gefühlen. Neben einigen Schmährufen gab es auch wohlwollende Äußerungen für Paul, der im Jahr 2005 an vierter Stelle im Draft gezogen wurde. "Es war natürlich eine sehr emotionale Rückkehr, aber als das Spiel begann, war es aus meinem Kopf", erklärte der Superstar gegenüber espn.com.

Und für die Clippers lief es gut, denn die Gäste lagen stets in Führung, konnten sich dabei im dritten Viertel beim Stand von 71:60 eine Führung von elf Punkten herausspielen. Die Hornets hatten zuvor fünf Heimspiele in Serie verloren, schienen jedoch nicht gewillt, sich die nächste Klatsche abzuholen. Im letzten Viertel folgte die Wende.

Jack trifft zur Führung

Denn die Gastgeber begannen mit einem 11:2-Run und Jarrett Jack traf beim 80:79 erstmals zur Hornets-Führung. Die Clippers machten es den Hornets dann auch leicht. Denn im letzten Abschnitt kamen sie nur zu elf Punkten, trafen vier ihrer 23 Versuche und schossen 19 Versuche von außerhalb der Linie teilweise weit am Korb vorbei.

Bei den Gastgebern, die diese Führung bis zum Ende nicht mehr abgaben, erwischte zudem Chris Kaman einen blitzsauberen Tag. Der beim Trade von Paul zu den Hornets gewechselte Center steuerte 20 Punkte und zehn Rebounds zum Sieg bei. Bei den Clippers erzielte Chris Paul 16 Punkte und neun Assists, Blake Griffin kam auf 21 Punkte.

Bei der Niederlage der Clippers, die bereits zum neunten Mal in Folge unter 100 Punkten blieben, sorgte Hornets-Power Forward Jason Smith für den unrühmlichen Höhepunkt, als er bei 4:06 Minuten auf der Uhr einen Bodycheck gegen Griffin ansetzte und danach in die Kabine geschickt wurde. "Wir wollten einfach aggressiv ins Spiel gehen", erklärte Smith, der sich später bei Griffin entschuldigte.

Celtics schlagen die Bucks

Ebenfalls eine Heimniederlage mussten die Milwaukee Bucks hinnehmen. Beim Gastspiel der Boston Celtics unterlag das Heimteam mit 91:100 und mussten sich erstmals nach sechs Siegen in Folge geschlagen geben. Zwar war es für die alten Herren der Celtics das siebte Spiel eine acht Matches andauernde Auswärtsreise, an Kraft fehlte es ihnen jedoch nicht.

Paul Pierce markierte 25 Punkte, Kevin Garnett steuerte 16 Punkte sowie zehn Rebounds bei und Ray Allen kam immerhin noch auf sechs Punkte und vier Rebounds. "Es war definitiv ein wichtiger Sieg", erklärte Pierce bei espn.com. "Besonders, da Milwaukee in letzter Zeit richtig gut gespielt hat. Aber wir sind mental stark und wollen immer den nächsten Sieg."

sportal.de / sportal

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